Unter dem Begriff der Google AdWords Optimierung wird eine Vielzahl an Maßnahmen zusammengefasst, die dazu dienen die SEM Kampagne bei Google effizienter und gleichzeitig kostensparender zu gestalten.
Wichtigste Stellschraube in diesem Zusammenhang ist der sogenannte Qualitätsfaktor (im Englischen auch Quality Score genannt). Neben dem eigentlichen Klickgebot ist der Qualitätsfaktor maßgeblich daran beteiligt, an welcher Position die Anzeige ausgeliefert wird und wie viel für den Klick tatsächlich an Google zu entrichten ist. Die Google AdWords Optimierung beschäftigt sich zum Großteil damit den Qualitätsfaktor günstig zu beeinflussen um die vollen Potentiale und Chancen von Google AdWords auch wirklich ausschöpfen zu können.
Unter all den Einflussgrößen, welche den Qualitätsfaktor beeinflussen, befindet sich auch die Anzeige selbst. Die Anzeige erfüllt darüber hinaus auch noch eine weitere wichtige Aufgabe, sie muss nämlich das Interesse des Users wecken können, damit dieser auf die Anzeige klickt und die beworbene Webseite besucht.
Hier nun drei Google AdWords Optimierung Tipps, wie die Anzeige effektvoll in Szene gesetzt werden kann:
1. Auf den Punkt kommen – Anzeigentitel und -text
Der innerhalb der Anzeige zur Verfügung stehende Platz ist bekanntlich sehr begrenzt. Im Titel können bis zu 25 Zeichen verwendet werden. Jede Textzeile fasst 35 Zeichen. Aus diesem Grund muss der Platz so gut wie möglich ausgenützt werden. Es ist wichtig, dass solide Informationen gegeben werden, mit denen der User etwas anfangen kann. Werbesprache, die lange um den heißen Brei herumredet muss vermieden werden.
Meist findet man nicht nur seine eigene Anzeige innerhalb der Suchergebnisse. Es ist deshalb empfehlenswert, wenn innerhalb der Anzeige im Sinne der Google AdWords Optimierung der zentrale Vorteil – sozusagen die USP – herausgearbeitet wird, mit welchem man sich von der Konkurrenz unterscheidet.
Eine gelungene Anzeige bildet eine gelungene Symbiose aus Anzeigentitel und dem Anzeigentext. Das bedeutet, dass bereits im Titel die USP aufgezeigt wird und im Anzeigentext noch einmal aufgegriffen wird. Das Ganze muss so verpackt werden, dass sich der User zu einem Klick hinreißen lässt. Gleichzeitig dürfen keine falschen Versprechen gegeben werden, da diese spätestens auf der Webseite als solche entlarvt werden, der User die Webseite enttäuscht wieder verlässt und man den Klick umsonst bezahlt hat.
2. Die Ziel URL
Bei der Google AdWords Optimierung wird die angegebene Ziel URL häufig schlichtweg ignoriert. Dies ist allerdings ein Fehler, da man von bestimmten Teilen der Ziel URL durchaus profitieren kann. So bestätigt beispielsweise die Erfahrung, dass zentrale Keywords auch in der Ziel URL von Usern wahrgenommen werden. Das gilt nicht nur für die Hauptdomain – denn logischerweise kann die Hauptdomain nicht alle Suchbegriffe enthalten – sondern auch für die sogenannten Extensions, also alles, was sich hinter dem Slash befindet. Hier sieht der User sofort, ob sich die Unterseite auch mit dem Thema beschäftigt, nach dem er gesucht hat. Die CTR (Click Through Rate) kann somit nach oben gedrückt werden.
3. Fragen stellen
Eine weitere Technik der Google AdWords Optimierung um die Anzeige möglichst attraktiv zu gestalten, ist das Stellen einer interessanten Frage. Interessant ist hier aus der Sicht des Users zu verstehen. Abhängig davon, in welchem Stadion des Kaufprozesses er sich gerade befindet, können passende Fragen sehr gut die Aufmerksamkeit des Users auf sich lenken.
Hier muss allerdings auch darauf geachtet werden, dass mit der Frage keine Verwirrung entsteht. Am besten ist es, wenn sich die Frage auf den Anzeigentext bezieht, welcher die USP in den Vordergrund stellt und die Frage im Anzeigentext somit gleich beantwortet wird.
Im Allgemeinen kann man sagen, dass die Google AdWords Optimierung ohne Experimentierfreudigkeit nicht auskommt. Dies gilt auch für die Anzeige. Es sollten stets mehrere Varianten einer Anzeige gegeneinander ausgetestet werden. Die schlechtere Variation sollte in weiterer Folge ausscheiden und einer neuen Platz machen, welche aufgrund der Erfahrungen der vorigen Tests zu Stande gekommen ist. So kann und wird eine Google AdWords Kampagne Schritt für Schritt verbessert. Dies gilt nicht nur für die CTR sondern auch für den Qualitätsfaktor und somit auch für den ROI.
Richard Maier
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