Wir leben in wirtschaftlich unsicheren Zeiten. Nicht zuletzt die Euro-Krise macht so manchem Bürger zu denken. So stellt man sich die Frage, wie sicher das Geld in der Krise wirklich ist? Sind eventuell auch die eigenen Sparmaßnahmen in Gefahr? Wer in Aktien investiert hat, der wird bemerkt haben, dass sich Anlagen dieser Art zum wahren Glücksspiel entwickelt haben. So sind rasante Talfahrten an der Börse zu bemerken, die sich selbstverständlich auch auf die Geldanlage auswirken. Doch bevor man in Panik ausbricht, sollte man zunächst die Ruhe bewahre und erst einmal abwarten. Denn Experten zufolge, sollen sich die Kurse langsam aber sicher wieder stabilisieren. Eines sollte man jedoch meiden: die Investition in Griechenbonds. Otto-Normalverbraucher laufen hier Gefahr, in eine Art Russisch-Roulette zu geraten und sollten Wertpapiere dieser Art, wenn überhaupt, erfahrenen Spekulanten überlassen. Zu groß ist derzeit das Risiko, hohe Geldsummen zu verlieren.
Experten sind sich einig: Einlagen auf deutschen Konten sind von der Euro-Krise unberührt und durch die Sicherungssystem der Banken und Sparkassen optimal geschützt. Auch wenn es ähnlich wie beim Roulette keine hundertprozentige Sicherheit gibt, so geht man dennoch davon aus, dass Spareinlagen bis zu einer Höhe von 100.000 Euro als absolut sicher einzustufen sind. Die Krise im Euro-Raum hat dazu geführt, dass der Leitzins deutlich angehoben wurde. Geld soll wieder teurer werden. Das bedeutet gleichzeitig auch, dass Sparer von einer höheren Verzinsung bei der Bank profitieren. Wer von einer lukrativen und dennoch sicheren Form der Geldanlage profitieren möchte, der sollte sich Festgeld- und Tagesgeldkonten der einzelnen Banken im Vergleich anschauen.