Alte Kulturen haben uns über Jahrhunderte hinweg wertvolle Kulturdenkmäler hinterlassen zu denen Jahr für Jahr Touristenströme pilgern, um die Baukunst unserer Vorfahren zu bestaunen. Man denke nur an die beeindruckende Hagia Sophia, an die Altstadt von Rom oder Trier oder an das berühmte Taj Mahal. Die einmaligen architektonischen Meisterleistungen konnten über die vielen Jahre erhalten werden, haben Eroberungen und Kriege überdauert, wurden zum Teil umbenannt aber zum Glück nie so verändert oder gar zerstört, dass sie für immer verloren gegangen wären. Dieses Erbe zu erhalten, ist eine große Herausforderung.
Ob in Deutschland oder anderswo auf der Welt, die Pflege von Denkmälern erfordert viel Aufwand. Natürlich verursacht Denkmalpflege auch Kosten. Doch die Investitionen lohnen sich in jedem Fall. Wie mit Denkmälern umgegangen werden muss, wird in Deutschland im Denkmalrecht geregelt. Auch Privateigentümer können mit dem Denkmalrecht in Berührung kommen. Es gibt in der Bundesrepublik Verzeichnisse, in denen die denkmalgeschützten Objekte zu finden sind. Dann sind beispielsweise bei Aus- oder Umbauten bestimmte Regeln zu beachten. Einiges darf nicht verändert werden. Eventuell müssen eben beispielsweise die Fensterrahmen in einem bestimmten Grünton gestrichen werden. Es gibt etliche private Eigentümer, die sich an die Vorschriften des Denkmalrechtes halten müssen. Es kann jedoch andererseits eine Wertanlage sein, ein Denkmal zu erwerben. Ein weiterer Vorzug sind staatliche Förderungen, die man beantragen kann, wenn man sich mit dem Gedanken an den Erwerb einer denkmalgeschützten Immobilie trägt. Es lohnt sich, Informationen einzuholen. Auskunft erhalten Interessenten zum Beispiel auch darüber, wie die AfA bei Denkmalschutz Immobilien helfen kann, Steuern zu sparen.