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Jan
11
Posted (schmuckelster) in Lifestyle on Januar-11-2008

Der Aquamarin ist ein faszinierender Edelstein von meist hellen Blautönen und einem außergewöhnlichen Leuchten. Schmuck mit Aquamarin ist bei Frauen auf der ganzen Welt beliebt und begehrt und passt zu fast jeder Art und Farbe der Garderobe. Er schmeichelt jeder Frau, egal, ob blond oder dunkel, ob hellhäutig oder eher der braune Typ. Zudem scheint dieser Edelstein die Designer für Schmuck und die Edelsteinschleifer zu inspirieren, denn beim Aquamarin sind besonders kreative Schliffe zu finden.

Eine alte Sage rankt sich um den Aquamarin, dass er aus dem Tresor der märchenhaften Seerjungfrauen stammen soll. Darauf begründet sich, dass er seit Alters her als Glücksstein der Seeleute gilt. Der Name „Aquamarin“ setzt sich aus den lateinischen Wörtern „aqua“ und „mare“ für Wasser und Meer zusammen. Dem Edelstein mit der frischen hellen blauen Farbe wird in alten Überlieferungen nachgesagt, dass er seiner Trägerin eine glückliche Heirat und Wohlstand bescheren soll. Vielleicht sind diese Geschichten darauf zurückzuführen, dass schon immer die Farbe Blau als Farbe des Himmels auch eine göttliche Farbe war.

Der Aquamarin gehört zur Familie der Berylle und ist damit verwandt mit dem Smaragd, zeichnet sich vor diesem aber durch eine meist gleichmäßigere Farbe aus. Auch ist er häufiger als der Smaragd frei von Einschlüssen. Der Aquamarin ist mit seiner Mohs-Härte von 7 bis 8 recht hart und ziemlich unempfindlich gegen Kratzer und mechanische Beanspruchungen. Er hat einen herrlichen Glanz und ist als Schmuckstein fast so begehrt wie Rubine, Saphire oder Smaragde, ohne so unerschwinglich teuer zu sein, obwohl auch ein qualitativ hochwertiger Aquamarin seinen Preis hat. Die intensiv blauen Steine gelten als wertvoller als die blasseren Steine. Für die Farbintensität ist Eisen verantwortlich.

“Santa Maria” heißen die besonders seltenen intensiv blauen Aquamarine nach der Mine, aus der sie stammen, der Mine Santa Maria de Itabira in Brasilien. Als „Santa Maria Africana“ werden die aus Afrika, vor allem aus Mozambique stammenden Aquamarine ähnlicher Farbintensität bezeichnet. Aus dem brasilianischen Staat Espirito Santo kommen Steine von etwas weniger leuchtenem Blau, die auch den Namen „Espirito Santo“ tragen. Die brasilianische Schönheitskönigin von 1954 gab einer weiteren schönen Aquamarinfarbe ihren Namen „Martha Rocha“.

Welchen Farbton der Aquamarin auch immer hat, Schmuck mit diesem Edelstein hat eine besondere Ausstrahlung und verleitet die Designer zu immer neuen Ideen der Verarbeitung.



 
Dez
13
Posted (schmuckelster) in Lifestyle on Dezember-13-2007

Schmuck mit Achat hat eine ganz besondere Ausstrahlung, was auf seinen seidigen oder wachsartigen Glanz und sein Irisieren zurückzuführen ist.

Der Achat gehört zur Mineralgruppe der Quarze und kommt in kieselsäurearmen Vulkaniten wie Basalt oder in Flußsedimenten und Verwitterungsböden vor. Der Achat ist eigentlich ein gebänderter Chalcedon. Die Bänderung entsteht durch Spuren von Eisen und Mangan.

Gefunden werden Achate in Drusen oder Geoden. Der Unterschied besteht darin, dass eine Druse dann vorliegt, wenn der innerste Teil der Achatmandel nicht voll ausgefüllt ist. Von einer Geode spricht man, wenn der Achat voll ausgefüllt ist. Bei Drusen sin die Wände von Kristallen besetzt (z.B. Amethyst, Bergkristall). In Brasilien gefundene Achate hatten bis zu zwei Meter Durchmesser, während die die kugeligen Achate, die einst in den Lagerstätten von Rheinland-Pfalz und dem Saargebiet gefunden wurden, nur etwa 30 Zentimeter im Durchmesser vorzuweisen hatten.

Achate können sehr viele unterschiedliche Färbungen zeigen, von grauschwarz, grau oder graublau über weiß, bläuliches weiß oder cremeweiß und rosafarben bis zu braun, gelbbraun, rotbraun oder orangefarben und auch grünlich. Achate können durchscheinend oder undurchsichtig sein und erscheinen matt, glasglänzend, wachsglänzend oder seidenglänzend. Mit einer Mohs-Härte von 6 bis 7 ist Achat gut zu bearbeiten für Schmuck.

Entsprechend ihrer Färbung und Zeichnung gibt man den Achaten zum Teil phantasievolle Namen wie Augenachat, Sternachat, Baumachat, Korallenachat, Aztekenachat.

Gefunden wird Achat in sehr vielen Gegenden der Erde, in Brasilien, Uruguay und Mexiko, in den USA, dort vor Allem in Oregon, in Madagaskar und Indien, und auch in Deutschland in der Region um Idar-Oberstein.

Man findet heute auch künstlich gefärbte Achate im Angebot. Der Onyx ist zum Beispiel solch ein künstlich schwarz gefärbter Achat.

Der Name „Achat“ geht auf den Fluss „Achates“ auf Sizilien zurück, der heute „Dirillo“ heißt.

Aus archäologischen Funden ist zu ersehen, dass die Menschen den Achat schon vor 8000 Jahren kannten. Im Altertum pflegte man aus Achaten Ziergegenstände herzustellen oder Gemmen (Kameen) zu schneiden.

Die sehr berühmte Kamee des Augustus ist mit 23 x 19 cm der zweitgrößte antike Gemmenschnitt, den man je gefunden hat, und ist im Wiener Museum ausgestellt.

Im antiken Rom und in Griechenland glaubte man, dass Achate vor Giften schützen und Stürme und Gewitter fernhalten könnten. Sie waren deshalb als Talismane sehr beliebt.

Schmuck mit Achat ist empfindlich gegen Reinigungsmittel und Kosmetika, die Verfärbungen hervorrufen können. Ketten aus Achat-Kugeln und ebensolche Armbänder, aber auch Ringe mit Achaten sowie Anhänger und Broschen sind sehr beliebte Schmuckstücke und sind immer Unikate auf Grund der individuellen Farbspiele.