Author Archive

 
Jan
08
Posted (JG) in Unternehmen, Bildung, Beratung on Januar-8-2011

Das Brainstorming stellt eine gruppenbasierte Methode zur Findung von neuen, innovativen und ungewöhnlichen Ideen. Einsatzgebiet des Brainstormings kann prinzipiell jeder Bereich sein der neue Ideen generieren möchte, Anwendung findet die Methode allerdings hauptsächlich in der Werbebranche. Ziel des Brainstormings kann die Findung einer konkreten Idee oder die alleinige Gedankensammlung hinsichtlich eines Sachverhaltes darstellen. Das Brainstorming kann prinzipiell in 3 Phasen eingeteilt werden.

In der Vorbereitungsphase erfolgen die Gruppenbildung mit ca. 15-20 Teilnehmern aus verschiedensten Bereichen und Kenntnisständen zum Thema und eine Einleitung zum Ablauf, den Regeln und zum Sachverhalt des Brainstormings. Die Regeln des Brainstormings beinhalten das aufgreifen und weiterentwickeln von geäußerten Ideen, ein Kritikverbot, die Maßgabe so viele Ideen wie möglich zu generieren und die Möglichkeit seiner Phantasie freien Lauf zu lassen.

In der anschließenden Phase zur Ideenfindung erfolgt die Durchführung des Brainstormings. Im Anschluss erfolgt das Sortieren und Bewerten der Ergebnisse. Weitere Durchgänge des Brainstormings sind unter Verwendung der bereits bewerteten Ansätze möglich. Kritik wird an dem Ansatz hinsichtlich der Gefahr der Beeinflussung anderer Teilnehmer durch die verbalen Äußerungen der Teilnehmer geübt. Als Vorteile der Methode des Brainstormings werden die Möglichkeit zur Findung innovativer Ideen im Sinne von dem Geschäftsplan, die geringen Kosten, die einfache Handhabung und das Potential zur Ausnutzung von Synergieeffekten genannt.

Als nachteilig sieht man die Abhängigkeit des Erfolgs von den Teilnehmern, die bestehende Gefahr des Abschweifens vom Thema, der Aufwand der Ideenselektion und die Gefahr gruppendynamischer Konflikte an.



 
Nov
22
Posted (JG) in Unternehmen, Beratung on November-22-2010

Zweck der Erhebung der Mehrwertsteuer ist es die Wettbewerbsverzerrung durch die Begünstigung von Großunternehmen in Bezug auf die Umsatzsteuererhebung zu verhindern bzw. zu mildern. Die auf mehreren Wertschöpfungsstufen erhobene Steuer wird über die Verrechnung der Ausgaben und Einnahmen eines Unternehmens festgesetzt.

Die Verrechnung der Ein- und Ausgaben zur Festsetzung der Mehrwertsteuer kann mit verschiedenen Methoden realisiert werden. Wird die Subtraktionsmethode angewendet, sind die anrechenbaren Ausgaben von der Summe der Erlöse abzuziehen und der verbleibende Betrag als Bemessungsgrundlage anzusetzen. Bei der Anwendung der Additionsmethode wird hingegen die Summe der Erlöse eines Unternehmens ermittelt und anhand derer die Wertschöpfung abgeschätzt und zur Mehrwertsteuerbemessung verwendet.

Die Rechnungsmethode ist dadurch gekennzeichnet das Unternehmen Rechnungen für ihre Leistungen an die Leistungsempfänger mit der anteiligen Mehrwertsteuer ausstellen. Ergibt sich ein höherer Betrag der Mehrwertsteuer auf Einnahmen gegenüber der Mehrwertsteuer auf Ausgaben, ist die Differenz durch das Unternehmen über das Geschäftskonto an die entsprechenden Finanzbehörden abzuführen. Ergibt sich ein höherer Betrag für die Mehrwertsteuer auf Ausgaben wird der Differenzbetrag durch die Finanzbehörden erstattet.

Hinsichtlich der Mehrwertsteuer können verschiedene Typen unterschieden werden. Der Produkt-Typ ist dadurch gekennzeichnet, dass etwaig gezahlte Mehrwertsteuer auf Investitionsgüter nicht verrechnet wird. Eine Verrechnung der Mehrwertsteuer nur auf Basis des Wertverlusts erfolgt beim Einkommens-Typ. Eine vollständige Verrechnung der gezahlten Mehrwertsteuer erfolgt beim Konsum-Typ, praktisch wird dieser aber nur beschränkt umgesetzt.



 
Okt
25
Posted (JG) in Unternehmen, Kredite on Oktober-25-2010

Im Rahmen einer Kapitalanlage erfolgt die Investition von Geldbeträgen über die Umwandlung in Kapital mit dem Ziel einen Ertrag bzw. einen Wertzuwachs zu erwirtschaften. Die verschiedenen Formen der Geldanlage werden mit ihren individuell festgelegten Bedingungen als Finanzprodukte bzw. Anlageprodukte bezeichnet.

Eine Kapitalanlage kann in Form einer Direktinvestition in ein anderes Unternehmen, in Form von Beteiligungskapital, über den Erwerb von Sparprodukten von Kreditinstituten oder direkt am Kapitalmarkt über den Erwerb von Wertpapieren erfolgen. Inwieweit ein Unternehmen im Rahmen der Finanzierung auf Beteiligungskapital setzt wird bei der Erstellung von dem Geschäftsplan festgelegt. Zur Erstellung eines solchen kann als Hilfestellung ein Businessplan Muster verwendet werden.

Derjenige der eine Kapitalanlage durchführt verzichtet auf den unmittelbaren Gebrauchsnutzen der Geldmittel für den der Kapitalnehmer eine Rendite in Form einer Mindestverzinsung, in Abhängigkeit des gültigen Marktzinses, gewährt. Einen Einfluss auf die Ausgestaltung der Rendite hat ebenfalls das Kapitalrisiko in Abhängigkeit von der Kreditwürdigkeit des Kapitalnehmers. Die Höhe der vereinbarten Fremdkapitalzinsen gestaltet sich in Abhängigkeit von der Laufzeit der Kapitalanlage.

Bei der Entscheidung zur Tätigung einer Kapitalanlage spielt die Sicherheit, Renditechance, Liquidität und die Verantwortung hinsichtlich ethischer Aspekte eine Rolle. Als Formen der Geldanlage kann die verzinsliche Geldanlage in Form von Bargeld, Sichteinlagen, Pfandbriefen, die Beteiligung an Unternehmen in Form von Aktien, Fonds, Immobilien, die strukturierten Finanzprodukte wie Hedgefonds, Optionen und Futures und die Anlage in Rohstoffe oder Sachwerte unterschieden werden.



 
Sep
10
Posted (JG) in Unternehmen, Kredite, Finanzen on September-10-2010

Die Notwendigkeit sich als Unternehmer oder Gründer Geld zu leihen ist immer dann gegeben, wenn für geplante Investitionen die Eigenkapitaldecke nicht ausreicht und Fremdkapital zusätzlich beschafft werden muss. In Form des Fremdkapitals können sich Unternehmer prinzipiell von Banken oder Privatpersonen Geld leihen.

Zur Vergabe von Krediten verlangen Bankinstitute in der Regel die Stellung von Sicherheiten, auf die im Falle eines Zahlungsausfalles zurückgegriffen werden kann. Eigene Sicherheiten können durch Sicherungsübereignungen oder Forderungsabtretungen durch Unternehmen gegeben werden.  Reichen diese nicht aus, kann über Dritte die Sicherung für das Geld leihen in Form von Bürgschaften oder Grundbucheintragungen (Hypothek, Grundschuld) erfolgen. Die durch das Kreditinstitut geforderte Höhe einer Sicherheit ist abhängig von der Kreditsumme und der Verwendung der Geldleihe.

Zu beachten ist, dass im Rahmen der Unternehmensfinanzierung Kreditinstitute, bevor sie Geld leihen, den Businessplan Bankfinanzierung prüfen und anhand der Bilanz des zu finanzierenden Unternehmens die Eigen- und Fremdkapitalquote sowie den Verschuldungsgrad errechnen. Je höher die Fremdkapitalquote ist, desto größer sind die Insolvenzgefahr des Unternehmens und demzufolge auch das Ausfallrisiko für das Kreditinstitut. Im Rahmen von Basel II haben Kreditinstitute mehr Eigenkapital für die Vergabe von Krediten zu unterlegen, was wiederrum eine stärkere Prüfung der Kreditwürdigkeit von Unternehmen zur Folge hat.

Wenn aufgrund eines zu hohen Verschuldungsgrades eines Unternehmens das Geld leihen von Banken nicht möglich ist, müssen Unternehmen ihre Eigenkapitaldecke erhöhen. Dies kann durch die Emission neuer Aktien erfolgen.



 
Aug
17
Posted (JG) in Sonstiges, Unternehmen, Allgemein on August-17-2010

Die Einkunftsarten werden im § 2 Abs. 1 des Einkommensteuergesetzes festgelegt. Das Einkommensteuergesetz unterscheidet sieben Einkunftsarten die einkommensteuerpflichtig sind. Steuerfreie Einnahmen werden nicht im Einkommensteuergesetz erfasst. Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft stellen nach §§ 13 f. EStG alle Einkünfte dar, die durch die Nutzung des Grund- und Bodens zur Erzeugung von Pflanzen und Tieren und die Verwertung der dadurch gewonnenen Erzeugnisse resultieren. Einkünfte aus Gewerbebetrieb stellen nach § 15 – 17 EStG die Einkünfte aus Handels- und Handwerksbetrieben im Rahmen der Umsetzung des Betriebskonzepts und Gewinnanteile von Gesellschaftern dar.

Hauptsächlich Einkünfte aus freiberuflicher Tätigkeit werden im Sinne des § 18 EStG den Einkünften aus selbstständiger Arbeit zugerechnet. Zu diesen zählen die selbstständige Berufstätigkeit von Anwälten, Ärzten, Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und anderen. Demgegenüber stehen die Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit denen nach § §19 f. EStG alle Einkünfte die ein Arbeitnehmer aus einem Dienstverhältnis bezieht zugerechnet werden. Den Einkünften aus nichtselbständiger Tätigkeit werden auch Alters- und Invaliditätsbezüge zugerechnet die sich aus einem früheren Dienstverhältnis ergeben. Eine weitere Einkunftsart im Sinne des Einkommensgesetzes stellen die Einkünfte aus Kapitalvermögen dar. Diesen sind Zinseinnahmen aus Geldanlagen, Gewinnanteile an einer Gesellschaft und Dividendenzahlungen zuzuordnen. Besteuert werden die Kapitaleinkünfte pauschal mit 25% Kapitalertragssteuer wenn der Sparerpauschbetrag überschritten wird.

Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung stellen gem. § 21 EStG alle Einkünfte dar die aus der Vermietung oder Verpachtung von Grundstücken entstehen. Zu den sonstigen Einkünften zählen im Sinne der §§22f. EStG Einkünfte aus wiederkehrenden Bezügen, Unterhaltsleistungen und diverse Renten.