Bummelt man so durch die Strassen und sieht sich die unterschiedlichen Geschäfte an, kommt man auch immer wieder an Schuhgeschäften vorbei. Normalerweise findet man Sportschuhe in Sportgeschäften und es wäre ungewöhnlich, in einem normalen Schuhgeschäft Fußballschuhe zu finden. Viel zu sehr hat man sich heute spezialisiert, allenfalls auf dem Wochen- oder Trödelmarkt kann es vorkommen, dass ein Händler neben speziellen Straßenschuhen aller Arten auch Sportschuhe wie die Fußballschuhe anbietet.
Viele Mitbürger kaufen des Preises wegen Billigschuhe in einem Supermarkt oder anderem Billigmarkt, da lässt aber meistens die Beratung zu wünschen übrig. Aber auch in einem Fachgeschäft kann man nicht immer sicher sein, gut beraten zu werden. Da ist es einem Kunden aber mal ganz anders ergangen, er ging in ein Schuhgeschäft und wollte einen leichten und flexiblen Sommerschuh kaufen und die Verkäuferin bot ihm eine Sandale nach Ago-Machart an. Da stutzt der unwissende Schuhkonsument natürlich erstmal und möchte nähere Auskunft haben. Man kann es einer Schuhverkäuferin natürlich nicht verübeln, wenn sie nur erklären kann, dass normale und Sportschuhe, die nach der Ago-Machart gefertigt wurden, geklebt und nicht genäht wurden. Für eine genauere Auskunft kann da der gelernte Schuhmacher geben oder man blättert einfach mal selbst in den einschlägigen Fachzeitschriften nach, sofern man derartige Fachblätter zur Hand hat oder weiß, wo man sie bekommt.
Die Frage ist, ob man Sohle und Schaft eines Schuhs nähen oder kleben soll. Die klassische Art ist das Nähen. Anfang des 20. Jahrhunderts versuchte man aber erstmals in Italien, die Sohle mit dem Schaft zu verkleben. Es gelang schließlich mit dem speziell dafür entwickelten Ago-Klebstoff. Leider hat dieser Ago-Klebstoff eine unangenehme Eigenschaft, denn er verwandelte sich nach dem Trocknen zu einer glasharten Schicht, die beim Gehen nach und nach zerfiel. Heute ist dieses Problem mit modernen Klebstoffen gelöst.