Für einen Kurzurlaub in Berlin bietet sich die Konzentration auf ein Thema an. Eines der möglichen Themen ist “Das jüdische Berlin”.
Neben einem geführten Rundgang zu Stätten jüdischer Vergangenheit und Gegenwart ist der Besuch im jüdischen Museum ein wichtiger Bestandteil dieses Kurzurlaubs. Das jüdische Museum informiert über zum einen über die jüdische Religion und jüdische Kultur; zum anderen nimmt die Information über die Morde während des Holocaust den notwendigen Raum ein. Der berühmte Architekt Daniel Libeskind hat das Gebäude in Form eines zerbrochenen Davidsternes konzipiert, sodass bereits die Gebäudeform eine Aussage beinhaltet.
Berlin verfügt über die zentrale Gedenkstätte Deutschlands für den Holocaust. Diese ist nicht unumstritten, da sie vielen Menschen eher als gigantisch denn als zum Nachdenken anregend erscheint. Wesentlich zurückhaltender erscheint das wenig bekannte Denkmal in Steglitz, wo Spiegel den Betrachter nach seiner eigenen Position befragen.
In der Neuen Synagoge treffen Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens aufeinander. Einerseits befindet sich im ehemaligen Hauptraum des Gebäudes die Ausstellung über die Geschichte der jüdischen Gemeinde Berlins; andererseits finden seit wenigen Jahren in der damaligen Werktags-Synagoge wieder jüdische Gottesdienste im egalitär-liberalen Ritus statt.
Da sowohl das Jüdische Museum als auch das Centrum Judaicum am Montag nicht wie viele andere Museen geschlossen sind, bietet sich Berlin auch für ein verlängertes Wochenende als Reiseziel an.
Wer unabhängig von festen Essenszeiten sein möchte, wählt für die Übernachtung eine Ferienwohnung Berlin. Die Unterkünfte sind günstig und sind auch als Übernachtungsmöglichkeit in der Innenstadt vorhanden.