Juni 28th, 2009 um 09:51
Es lässt einen immer wieder erschauern, wenn man feststellt, wie prophetisch die Dialektik der Aufklärung von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno wirklich war: Der Siegeszug der romantischen Liebe beginnt mit der Industrialisierung und den Anfängen des Kapitalismus - und damit der Widerspruch zwischen romantischem Ideal, sowie der kalten Welt der Ökonomie. Je isolierter die Menschen, je grauer und sinnentleerter der Alltag, desto stärker wurde die romantische Utopie. Liebe ist im Angebot der entstehenden Freizeit- und Kulturindustrie. Sie wird nicht nur öffentlicher, sondern damit auch teuer. Durch die romantische Liebe wurden im 19. Jahrhundert moralische und spirituelle Werte ausgedrückt. Dann aber konstituierte sie sich erst, und zwar durch die Trennung von religiöser Praxis und religiösen Werten. Die romantische Utopie stand jetzt quasi am Ende, sie wurde das Ziel selbst.
Die Botschaft der Werbung lautet: “Der Duft, der Frauen provoziert”; “Merci, dass es dich gibt”; “Für die schönsten Momente im Leben”. Zeigen Sie, was Sie wirklich fühlen, schließlich weiß man nie wann der Tag endet, und dann bezahle ich einfach mit meinem guten Namen. Das romantische Ideal haben wir nie aufgegeben. Es ist Teil unseres Wertesystems. Indizien dafür gibt es en masse: Wir benutzen im allgemeinen Ausdrücke wie “handeln”, “verhandeln”, “kommunizieren”, “seine Interessen wahrnehmen”. In Beziehungen sprechen wir selbst über Beziehungen, in Kategorien einer Kosten- und Nutzenrechnung. Das Vokabular des Marktes hat den Bereich privater Beziehungen erobert.
Und dennoch stellen professionelle und seriöse Online-Partnervermittlungen Inseln dar im brausenden Meer der romantischen Worthülsen. Virtueller Kontakt ermöglicht eine Form der Ehrlichkeit in der Kommunikation, die sonst inzwischen kaum mehr möglich ist.
Januar 10th, 2009 um 16:33
„Turnprofessor“ wird er liebevoll wegen seiner Brille genannt, doch dabei ist er längst werbeträchtiges Sex-Symbol: Fabian Hambüchen bezaubert Medien und Zuschauer – mit seinem Können, seinem Charisma, seiner Jugendlichkeit. Und doch auch ist es sein Körper, den die Frauen sprachlos und die Männer neidisch macht. Tatsächlich ist kein Sport gesünder als das Turnen, und kein anderer Sport bringt die Form des Körpers so ästhetisch zur Geltung. Dies ist der Grund dafür, warum Turner auch bei der Partnersuche im Internet stets die Nase vorn haben.
Es sind die zahllosen kleinen und größeren Sportvereine, die das Turnen als Breitensport anbieten und hervorragende Jugendarbeit leisten. Es sind kleine, aber feine Vereine wie der Turnverein Kalbach 1890 e.V. bei Frankfurt am Main, die zur körperlichen Ertüchtigung der Kinder und Jugend sehr viel beitragen. Gesunde, schlanke, ästhetisch-athletische Körper werden begehrt und idolisiert, wie die Werbung zeigt. Turnen ist für Mann und Frau gesund und macht Spaß. Und selbst bei einer Online-Partnervermittlung haben Turner und Turnerinnen größere Chancen als Couch-Potatoes.
Sport hat jedoch nicht nur eine ästhetische Funktion. Er ist vor allem gesund und dient, wenn er in einem Verein ausgeübt wird, der sozialen Kompetenz und dem gesellschaftlichen Austausch. Einfach gesagt: Das Turnen erzeugt nicht nur eine drahtige Figur, sondern macht auch glücklich und beliebt bei Freunden.
November 7th, 2008 um 16:05
Wenn sich Paare in der Partnerschaft nur noch streiten, neben einander her leben oder aber sich ein Partner in eine andere Person verliebt hat, dann denken sie häufig an eine Trennung auf Zeit. Der Partner, der sich vernachlässigt und nicht geliebt fühlt, erhofft sich vielleicht, dass sein Partner sich aus der Ferne auf ihn besinnt, ihn vermisst und wieder Sehnsucht verspürt. Manchmal sucht das Paar oder einer der Partner aber auch nur eine Bestätigung für die Entscheidung, sich zu trennen. Eine Trennung auf Zeit kann Vor- und Nachteile haben. Dies jedenfalls meint der renommierte Berliner Diplom-Psychologe Volker Drewes in seinem exklusiv für ElitePartner.de verfassten wissenschaftlichen Sexualitätsblog.
Zu den möglichen Vorteilen einer Trennung auf Zeit zählt, dass das alltägliche Streiten aufhört und die Partner die Zeit nutzen können, um an sich zu arbeiten, z.B. Suchtprobleme oder Eifersucht zu bewältigen. Man wird sich der Vorteile der Partnerschaft bewusst und erlebt, wie es ist, alleine zu leben. Man sieht auch wieder die positiven Seiten des Partners und spürt wieder eigene Bedürfnisse und Vorlieben.
Mögliche Nachteile einer Trennung auf Zeit sind, dass das Paar sich möglicherweise noch weiter auseinander lebt. Es könnte sein, dass die Partner sich auch aus dem Abstand auch nur an die negativen Erfahrungen mit dem Partner erinnern. Alte Verletzungen werden nicht angesprochen bzw. verziehen. Wenn das Motiv der Trennung auf Zeit Alleinsein oder mehr Freiraum ist, dann hilft der Abstand nicht, eine Partnerschaft wieder zu beleben. Durch eine Trennung auf Zeit verändern sich nicht automatisch die negativen Gewohnheiten des Partners. Eine Rückkehr kann durch einen Trennung auf Probe erschwert werden.
Wenn Sie sich für eine Trennung auf Probe entscheiden, dann ist es wichtig, dass Sie mit Ihrem Partner klare Absprachen zu treffen. Dass einfach nur ein Partner auszieht, funktioniert nicht. Am besten ist es, wenn sie gemeinsam die Absprachen schriftlich formulieren. Sie sollten sich auch beide ernsthaft auf die Absprachen einlassen.
Beantworten sollten beide zuvor die Fragen, was das Ziel bei der Trennung auf Zeit ist und wie lange sie dauern soll (mindestens 6 Wochen bis zu einem halben Jahr), wer auszieht und wohin, wie die anfallenden Kosten aufgeteilt werden, wie häufig man Kontakt miteinander hat und in welcher Form (Zu empfehlen sind 1- 2mal wöchentliche Kontakte an einem neutralen Ort) und wie Feiertage und Urlaube geregelt werden.
Stellen Sie nach Ende der Trennung auf Zeit fest, dass Sie noch etwas für einander empfinden und gemeinsame Ziele haben, dann ziehen Sie wieder zusammen. Sie sollten dann aber noch für einige Zeit therapeutische Paargespräche in Anspruch nehmen, denn Sie könnten sonst leicht in die alten Streitmuster zurückfallen. Entscheiden Sie sich für eine Trennung, dann haben Sie ja bereits schon die ersten Schritte zur Lösung gemacht. Ein imaginärer kosmischer Bestellservice wird Ihnen kaum weiterhelfen. Nehmen Sie Ihr Glück und Ihre Zukunft lieber selbst in die Hand. Eine seriöse Online-Partnervermittlung wie ElitePartner.de kann Ihnen dabei behilflich sein.
November 7th, 2008 um 09:32
Beziehungsprobleme lassen sich nicht vermeiden, sehr wohl aber reduzieren, wenn man einige Spielregeln bei der Kommunikation mit dem Partner beherzigt. Richtig miteinander zu kommunizieren, vermeidet nicht nur Probleme in der Partnerschaft, sondern dient auch der Erhaltung der körperlichen Gesundheit, wie eine gerade veröffentlichte Studie zeigt. Partnerschaftsprobleme können nämlich die Gesundheit beeinträchtigen. Die Befragten einer Studie, die zugaben, Beziehungsprobleme zu haben, klagten auch über größeren Stress und höheren Blutdruck als Menschen, die keine Beziehungsprobleme hatten. Deshalb sollten Sie die Spielregeln des Berliner Diplom-Psychologen Volker Drewes beherzigen, die sich bei der Unterhaltung zwischen Paaren bewährt haben.
Man spricht richtig in der Ich-Form miteinander, so dass man die Verantwortung für seine Denken, seine Gefühle und sein Verhalten übernimmt, statt “Du…” und Vorwürfe. Man sollte sich möglichst sachlich auf konkrete Situationen beziehen, so dass der andere etwas mit den Aussagen anfangen kann, statt “immer machst, nie tust du …”.
Außerdem wichtig ist es, den anderen ausreden lassen, ehrliches Interesse an seiner Person zu signalisieren und ihn nicht indirekt zu manipulieren: Äußern Sie ein deutliches Nein, um Grenzen zu setzen, wo Sie nicht einverstanden oder überfordert sind. Bieten Sie dem Partner Kompromisse an, geben Sie eigene Schwächen und Fehler zu und entschuldigen Sie sich.
Eine konstruktives Streiten aus bezieht sich auf konkrete Ereignisse, erhält die generelle Wertschätzung, lenkt den Blick wieder auf das Positive in der Partnerschaft und erfrischt dadurch die Liebe.
Gelegentliche Beziehungsprobleme sind normal. Wenn zwei Menschen zusammenleben, gibt es immer Streitpunkte aufgrund unterschiedlicher Erwartungen und Bedürfnisse. Wenn man jedoch “vernünftig” miteinander spricht, dann lassen sich viele Beziehungsprobleme vermeiden, die einfach dadurch entstehen, dass man den anderen bewusst oder unbewusst angreift oder ihm Vorwürfe macht. Ein kosmischer Bestellservice für die Partnerschaft ist ebenso wenig nötig wie die Hoffnung auf Glück in der Beziehung, wenn man diese einfachen Regeln befolgt.
August 8th, 2008 um 11:40
Liebe heißt das Wohlgefallen an einem anderen mit dem Bestreben, es zu besitzen, ihm sich zu widmen, sich mit ihm zu vereinigen und zu identifizieren. Die Liebe hat Wohlgefallen am Wohlsein eines andern. Zuerst entsteht im Menschen die Freude an dem Objekt, an einer Sache oder an einer Person: Er legt dem Objekt einen Wert bei und fühlt sich zu ihm hingezogen, so dass der Besitz desselben ihm als hohes Glück, der Verlust als unerträglich erscheint.
Damit verbindet sich dann bald die Illusion, dass sich im geliebten Gegenstand dasselbe Gefühl rege, selbst wenn er unbeseelt ist. Denn die Liebe beseelt selbst das Tote, wie man an der Naturanschauung der Kinder, der kindlichen Menschen und der Dichter sehen kann. Diese Illusion der Liebe im Verhältnis des Menschen zum Menschen bringt z.B. Johann Wolfgang Goethe zum Ausdruck in dem Gedicht: Warum gabst du uns die tiefen Blicke? mit den Worten: “In dem andern sehen, was er nie war, immer frisch auf Traumglück auszugehen und zu schwanken auch in Traumgefahr.” Da die Liebe ihre Befriedigung in der Gegenwart des Geliebten findet, so spricht sich die Nichtbefriedigung ihres Begehrens als Sehnsucht aus. Wie jede Neigung, so erwächst auch die Liebe zunächst aus der Gewohnheit, dem Verkehr, dem Umgang, wie man aus der Liebe zu Eltern, Geschwistern, Spielkameraden und zur Heimat erkennt. Anderen, gleichartigen Personen gegenüber wird sie zum Streben nach dauernder Vereinigung. Liebe will im andern leben; sie hat ihr reinstes Selbstgefühl im Mitgefühl mit dem anderen und hebt am höchsten über den Egoismus empor. In diesem Streben nach völliger Erhebung über den Eigennutz und tiefer Durchdringung mit dem Anderen liegt freilich auch der Anspruch auf Alleinbesitz. Hierin unterscheidet sie sich von der Freundschaft, die selten einseitig, aber oft nicht ohne egoistische Beimischung ist.