Die drastisch steigende Bevölkerungsexplosion in Sri-Lanka und die unter anderen daraus resultierende, hohe Jugendarbeitslosigkeit von den Tamilen und Singhalesen behinderte die politische Lage in Sri Lanka schwer, die Regierungen konnten nach der Unabhängigkeit Sri Lankas keine greifbaren Vorschläge zur Verringerung der Jugendarbeitslosigkeit anbieten. Das zeigten die singhalesischen Jugendlichen bei dem marxistischen Aufstand im Jahre 1971. Im Gegenzug tendierten die tamilischen Jugendlichen, zum bewaffneten Aufstand die von einer marxistischen Ideologie unterstützt wurde.
Schon im Jahre 1970 verbündeten sich einige tamilische Parteien und riefen die Tamil United Liberation Front (TULF) aus. Die sich zur Aufgabe machte einen eigenen Tamilenstaat in Sri Lanka zu fordern.
Bis zum Ende der Regierungszeit der SLFP unter Sirimavo Bandaranaike, hatte sich der ewige Streit etwas beruhigt. Obwohl leichter Annäherungen gab es weiterhin Streit zwischen den beiden Völkergruppen. Kompromisslose tamilische Ansammlungen von Jugendlichen bestanden weiterhin auf eine Trennung ihrer Völkergruppen. Aus diesen Bund trat die radikale LTTE besonders stark hervor, die auch maßvolle Tamilen, die vielen Lösungen ziemlich offen gegenüber standen, so der Bürgermeister von Jaffna B. Alfred Dureiappa, und den Führer der TULF, Amirthalingam, im Jahre 1975 ermorden ließen. Der LTTE wurden in den späteren Jahren, ethnische Säuberungen in der Stadt Jaffna und den Massenmord an singhalesischen Farmern vorgeworfen.
1977 siegte dann die United National Party (UNP), die sich aus Muslimen, Singhalesen und Tamilen zusammensetzte unter Junius Richard Jayawardene. Der wiederum verweigerte den tamilischen Abgeordneten ihre vorher garantierten Parlamentssitze unter dem verallgemeinerten Vorwurf der Trennung und erklärte sie alle zu Staatsfeinden. Außerdem änderte er die Verfassung und wurde dadurch Präsident von Sri Lanka. Ein sehr bewegtes Land, aus diesem Grund mussten viele Menschen aus Sri Lanka auswandern.