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Posted (J.Schneider) in Freizeit on Oktober-31-2012

Wer denkt, die wichtigsten Gartenwerkzeuge und Hilfsmittel hätten alle etwas mit Motor, mit einem Stiel oder mit Metall zu tun, hat nicht an die Gartenfolie gedacht. Sie gehört zu den preiswertesten Gartenhelfern, die im Vergleich zu ihren Kosten einen sehr hohen Nutzen haben. Apropos Kosten: eine Gartenfolie hilft auch noch, Geld zu sparen, denn man braucht weniger Wasser zum Gießen.

Es ist überhaupt nicht kompliziert, eine Gartenfolie in Beeten zu verlegen. Das Vlies wird zunächst auf das passende Maß zurecht geschnitten. In den meisten Fällen ist das Unkrautvlies auf eine Rolle gewickelt, das macht das Abmessen und Abschneiden leichter. Der Boden sollte möglichst gut vorbereitet werden. Dazu gehört eine gründliche Entfernung von vorhandenem Unkraut. Befinden sich im Beet bereits Nutz- oder Zierpflanzen, können diese in der Erde belassen werden. Es ist allerdings besser, wenn das Beet völlig frei ist, wenn die Gartenfolie verlegt wird. Ansonsten werden an den entsprechenden Stellen, wo sich die Gemüsepflanzen, Sträucher oder Blumen befinden, Öffnungen in die Folie geschnitten, durch welche man die Pflanzen vorsichtig hindurch schiebt.

Nachdem die Gartenfolie ausgelegt wurde, wird sie mit einem Material abgedeckt. Bewährt hat sich dafür Rindenmulch oder Kies. Sand ist möglich, aber nicht unbedingt zu empfehlen, da er im trockenen Zustand leicht vom Wind verweht werden kann und im nassen Zustand klumpt. Kies lässt ein Beet elegant erscheinen und Rindenmulch passt zu jeder Art von Bepflanzung und ist außerdem als Naturprodukt sehr beliebt. Die Bedeckung der Gartenfolie hat auch den Sinn, das Vlies am Boden zu befestigen und an Ort und Stelle zu halten.


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