Unternehmen sind heute oftmals von der Verfügbarkeit ihrer IT abhängig, denn in einer Welt, in der immer mehr an Informationen und Daten digital und elektronisch ausgetauscht werden und das tatsächlich rund um die Uhr, kann es sich kaum ein Unternehmen leisten, eine leistungsfähige IT sein eigen zu nennen. Doch neben der Seite der Hardware ist auch die Software bei etwa der Definition von Szenarien für das Notfallmanagement zu berücksichtigen, denn wenn eine unternehmenskritische Software oder ein zugehöriges Modul ausfällt, kann das schnell zu einer Gefährdung für das Unternehmen an sich anwachsen.
Aus diesem Grund sollte man sich bei der Entscheidung für eine neue unternehmenskritische Software nicht alleine von der Leistung des Programms und den Kosten leiten lassen, sondern auch hinterfragen, welche Möglichkeiten der Anbieter sieht, das Risiko für die Investition zu verringern. War diese Frage vor einigen Jahren noch ungewöhnlich, so kann man heute sehr wohl erwarten, dass der Anbieter bereits von Software Escrow gehört hat und dieses auch als zusätzliche Absicherung anbietet. Die Bereitschaft, einen Treuhänder einzuschalten und dort den Quellcode zu hinterlegen zeugt von Weitblick und Verständnis für die Situation des Kunden und sollte daher kein Tabuthema sein. Zumal auch der Anbieter der Software von der offensiven Vermarktung profitieren kann, schließlich ist dieses ein USP, der ihn gegen den Wettbewerb abgrenzen kann. Und nicht nur im Bereich der Öffentlichen Hand wird dieses Modell immer wichtiger, um das Risiko für den Kunden zu minimieren. Ein Vertrag regelt dabei alle Rechte und Pflichten der Parteien genau, so dass Rechtssicherheit für alle besteht.