Wie wichtig das Handy heutzutage geworden ist, kann man sich im Grunde gar nicht mehr vorstellen, weil man es als selbstverständlich ansieht. Jedoch könnten wahrscheinlich sehr viele Menschen nicht auf das Mobiltelefon verzichten. Besonders in Entwicklungsländern ist es lebenswichtig. Denn vielerorts gibt es keine Festnetzleitungen. Es gibt hierfür verschiedene Gründe. Manche Entwicklungsländer können sich keine teuren Leitungen leisten. In anderen hingegen fürchtet man sich davor, dass sie von Dieben gestohlen werden könnten, weil sie kostbares Kupfer enthalten. So ist es zum Beispiel in Südafrika. In Ländern wie Indien konnte eine Studie nachweisen, dass die dortigen Fischer sogar mittlerweile mehr Geld verdienen als vor der Zeit von Mobiltelefonen. Denn nun gelingt es ihnen, sich über verschiedene Preise auf diversen Märkten zu erkundigen und den besten Preis mit Kunden auszuhandeln.
Mobiltelefone gibt es aber bereits schon seit dem Jahr 1906 20. Damals gelang es der deutschen Reichsbahn, Telefone in ihre Züge einzubauen. Es waren sehr große und schwere Geräte, die allerdings nicht mit der heutigen Technik verwendet wurden. Damals bediente man sich eine einfachere Methode. Da die Telegrafennetze ohnehin neben den Eisenbahngleisen verliefen, war die Anbindung des Telefons nicht sehr kompliziert. Revolutioniert wurde die Technik der Mobiltelefone, als es in den Sechzigern zum ersten Mal Autotelefone gab. Jedoch waren diese so teuer, dass sie sich nur sehr wenige Menschen leisten konnten. Mittlerweile gibt es in Deutschland mehr Handys und Simkarten als es Einwohner gibt. Hier sieht man, wie wichtig Handys auch für Menschen im Westen sind. Viele besitzen deshalb sogar schon mehrere Handys und Simkarten.