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Posted (Alice) in Gesundheit on September-30-2011

Demenz- Kranke unterliegen oft Sinnestäuschungen(Halluzinationen), das heißt, sie sehen, hören oder riechen etwas, was aber in Wirklichkeit gar nicht da ist. Wenn der Patient glaubt, dass ihn jemand bestohlen habe oder dass der Postbote ständig wichtige Briefe unterschlage, spricht man dagegen von Wahnvorstellungen. Am häufigsten leiden Demenz- Kranke unter wahnhaften Verkennungen. So sind sie beispielsweise überzeugt, das Betreuung aus Polen und Bekannte Fremde sind, oder sie erkennen sich selbst nicht mehr im Spiegelbild und erschrecken deshalb. Manchmal werden auch Personen oder Situationen aus dem Fernsehen für real gehalten. Sinnestäuschungen und Wahnphänomene können Furcht und darüber wieder aggressives Verhalten auslösen. Bleiben Sie ruhig und erklären Sie, als die Altenpflege aus Polen dem Patienten, dass alles in Ordnung ist. Vermitteln Sie ihm Geborgenheit, indem Sie beruhigend mit ihm sprechen und ihn sanft berühren. Zeigen Sie ihm, dass Sie seine Sorgen verstehen. Versuchen Sie den Kranken abzulenken. Suchen Sie einen Arzt auf und sprechen Sie mit ihm über diese Probleme. Auch hier können die richtigen Medikamente die Lage verbessern. Versuchen Sie zu klären, was die Halluzinationen oder den Wahn ausgelöst haben könnte. Manchmal hilft es schon, Spiegel einfach abzudecken, Tierfiguren oder Bilder zu entfernen und den Wohnraum besser auszuleuchten.
Viele Demenz- Kranke leiden unter Schlafstörungen. Manchmal kehrt sich der Schlaf- Wach- Rhythmus sogar ganz um, die Betroffenen können dann nicht mehr zwischen Tag und Nacht unterscheiden. Nächtliches Herumirren im Dunkeln kann zu Unfällen und Verletzungen führen. Für die Haushaltshilfe aus Polen können die Schlafstörungen des Patienten zu einer großen gesundheitlichen Belastung werden, denn nur die wenigsten können den entgangenen Schlaf tagsüber wieder nachholen. Als Betreuung aus Polen halten Sie den Patienten tagsüber möglichst aktiv, z. B. durch Spaziergänge an der frischen Luft oder den Besuch einer Tagesstätte, so dass er nicht zu viel schläft. Sorgen Sie dafür, dass der Kranke sich in seinem Bett wohl fühlt. Wenn sich das nächtliche Herumlaufen nicht ganz verhindern lässt, machen Sie zumindest die Wege sicher. Bauen Sie an gefährlichen stellen wie Treppen Sicherheitsgitter ein. Schließen Sie alle Türen ab, vor allem die Küche, denn sie ist meist der gefährlichste Ort für einen Demenz- Kranken. Klären sie mit Ihrem Arzt, ob der Patient eventuell Medikamente erhält, die ihn tagsüber müde machen und er deshalb nachts nicht schlafen kann, weil er tagsüber zu viel schläft. Es gibt moderne Medikamente, mit denen sich die Verhaltensauffälligkeiten behandeln lassen.


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