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Posted (fosforito) in Unternehmen on September-24-2011

Gerade die heutigen wirtschaftlichen Gegebenheiten zwingen immer mehr Unternehmen dazu, sich mit internem Personalwesen beschäftigen. Vorbei sind in vielen Branchen die Zeiten, in denen der ein-oder andere personelle bzw. maschinelle Leerlauf im Unternehmen mühelos kompensierbar war, ohne dass der ein- oder andere Mitarbeiter direkt um seine Arbeitsstelle fürchten musste. In anderen Branchen besteht sogar massiver Fachkräftemangel, was es für die Unternehmen nicht einfacher macht, sich auf dem Markt zu behaupten.

Ein wichtiges Element für die Unternehmen stellt daher die Personaleinsatzplanung dar, von denen die bedarfsorientierte Personaleinsatzplanung einen wichtigen Unterpunkt darstellt. Generell versteht man unter der Personaleinsatzplanung die rationelle Zuordnung der verschiedenen Mitarbeiter in der Firma zu den Arbeitspositionen, jeweils passend zum Fähigkeitsprofil des Mitarbeiters und dem Anforderungsprofil der Arbeitsstelle bzw. des anstehenden Auftrags. Darunter fällt auch die anderweitige Einsetzung von freien oder freigewordenen Kapazitäten, die Beförderung von qualifizierten Mitarbeitern und die Umstrukturierung von Abteilungen.

Insgesamt geht es also um die Verteilung des Personals auf die verschiedenen Arbeitsplätze unter Berücksichtigung der quantitativen, zeitlichen und örtlichen Erfordernisse des Betriebes, sowie der Interessen und Neigungen der Mitarbeiter. Im dem Zusammenhang sind auch flexible Arbeitszeiten wichtig, so dass diese mit einem schwankenden Personalbedarf synchronisiert werden können. Das gibt dem Unternehmen die Möglichkeit, individuell auf die aktuelle Auftragslage zu reagieren.

Die Personaleinsatzplanung ist auch ein wichtiger Baustein des sogenannten „Workforce-Managements“. Beim Workforce Management zählen neben der Personaleinsatzplanung auch die Prognose des zu erwartenden Arbeitsaufkommens und des dafür benötigten Personals. Hinzu kommen die Optimierung des Personaleinsatzes zur Vermeidung von Unter- und Überdeckung, die Administration von verschiedenen Zeitkonten im Rahmen der Zeitwirtschaft sowie die Analyse und Steuerung des gesamten Workforce-Management-Prozesses. Bedarfsorientierung und Optimierung sind hierbei die Kernelemente des Workforce-Managements und sind für viele Unternehmen hilfreich und wichtig, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu überleben und ihrem Personal sichere Arbeitsplätze zu bieten.


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