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Posted (findur) in Finanzen on August-31-2011

Dass die Umwelt in der Wirtschaft viele lange Jahre keine besondere Rolle gespielt hat, zeigt sich vor allem darin, dass der sich selbst regulierende Markt in diesem Land zwar sich selbst regulierte, aber nicht davor Halt machte, die Umwelt regelrecht zu verwüsten. Das schien auch eine ganze Zeit lang recht gut zu funktionieren und brachte einen gewissen Aufschwung mit sich. Umweltschutz blieb ein Randthema für viele Jahre. Erst Ende der Achtziger und Anfang der Neunziger kam das Thema auf. Und erst als man den Umweltschutz als weitere Säule in den Marktkreislauf implantierte, begann sich langsam und schwerfällig die Wirtschaft auch für Themen wie Ressourcenschonung und nachhaltige Technologien zu interessieren.

Dass sowohl wirtschaftliche Interessen als auch ökonomische zugleich verfolgt werden können, zeigt folgendes Prinzip: Nachhaltige Geldanlagen, davon spricht man, wenn eine Investition einen gewissen moralischen Anspruch erfüllt, beispielsweise der Schutz von Mitteln zur Grundversorgung wie Wasser, zugleich aber auch die Entwicklung oder den Einsatz sauberer Technologien vorantreibt. Und als dritter Aspekt muss natürlich auch die finanzielle Sicherheit beziehungsweise die Vermehrung des investierten Kapitals gegeben sein. Wobei bei nachhaltigen Geldanlagen, wie der Name ja bereits vermuten lässt, insbesondere auch darauf geachtet wird, nicht kurzfristige Gewinnmaximierung zu schaffen, sondern nachhaltige und langjährige Projekte aufzubauen, die einen langfristigen Wert darstellen, sowohl ökonomisch als auch ökologisch.


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