Viele Marketing Treibende haben inzwischen Wichtigkeit der Webseitenoptimierung für erfolgreiches Agieren im Internet erkennt. Dabei gibt es einige Methoden und Strategien der Webseitenoptimierung, die nicht nur dazu im Stande sind das Ranking und die gesamte Performance zu verbessern, sondern die auch dem gesamten Internet Auftritt zu einem höheren Level an Professionalität verhelfen. Diese Professionalität wird von den Besuchern der Webseiten wahrgenommen und führt zu höheren Leads und Sales. Zehn dieser Methoden und Strategien sollen hier vorgestellt werden.
1. Keywords in Dateinamen unterbringen
Bekanntermaßen kann die Unterbringung von zentralen Keywords in Bildern, Grafiken und Webseiten die Anstrengungen der Webseitenoptimierung unterstützen. Die Spider der Suchmaschinen sehen einen Internet Auftritt ausschließlich in Textform. Aus diesem Grund macht es Sinn, wenn auch die Dateinamen mit den wichtigsten Suchbegriffen ausgestattet werden, da dies bei der Verbesserung der Rankings helfen kann.
Beispiel: Statt ein Bild „image5.jpg“ zu nennen, sollte ein Bild „hotel-berlin.jpg“ genannt werden, sofern es sich um die Webseitenoptimierung eines Hotels in Berlin handelt. Wird dieser Dateiname verwendet, wird der Suchmaschine gleichzeitig mitgeteilt, dass es sich beim Bild um eine relevante Ergänzung des Textes handelt. Dies kann schlussendlich auch dazu führen, dass das Bild beispielsweise in der organischen Bildersuche der Suchmaschine auftaucht und für zusätzlichen Traffic sorgen kann.
2. Bindestrich statt Unterstrich
Wird für die Gestaltung der URLs bzw. bei der Benennung von Dateien mit mehr als einem Wort gearbeitet, sollten die einzelnen Wörter mit Bindestrichen „-“ und nicht mit Unterstrichen „_“ geteilt werden. Für Suchmaschinen und ihre Spider ist es leichter zwei unterschiedliche Wörter als solche zu erkennen, wenn sie mit einem Bindestrich geteilt wurden. Ein Unterstrich wird als Teil des Wortes erachtet, weshalb zum Beispiel hotel_berlin aus Sicht der Webseitenoptimierung als Keyword so gut wie wertlos ist.
3. Angepasste 404 Seiten
Vor allem bei großen Seiten kann es häufiger vorkommen, dass ein interner Link ins Leere führt, da die dahinterstehende Seite nicht mehr existiert. In solch einem Fall wird die 404 Fehler-Seite angezeigt. Dasselbe kann passieren, wenn etwa ein User eine falsche URL in die Adresszeile eingibt. Auf dieser Seite ist anschließend standardmäßig lediglich „page not found“ zu lesen. Das ist für Suchmaschinen und User gleichermaßen frustrierend. Vor allem Suchmaschinen reagieren allergisch auf derartige Seiten, da sie in einer Sackgasse münden. Bei einer gelungenen Webseitenoptimierung sollte die 404 Fehler-Seite stets einen Ausweg aus der Sackgasse bereithalten – beispielsweise eine Sitemap. So wird der Suchmaschine und ebenso dem User die Möglichkeit gegeben, doch noch dorthin zu gelangen, wohin sie eigentlich wollten.
4. Rechtschreibung und Grammatik
Rechtschreibung und Grammatik sollten auf den verschiedenen Webseiten einwandfrei sein. Nichts macht einen unprofessionelleren Eindruck, als Rechtschreib- oder Grammatikfehler. Derartige Fehler können nicht nur User verschrecken, sondern auch bei den Suchmaschinen den Eindruck von Unprofessionalität erwecken.
5. „Favicons“
Webseiten Texte sind in der Regel dazu gemacht, möglichst viele User anzusprechen und möglichst oft gelesen zu werden. Damit dieser Prozess bei der Webseitenoptimierung vorangetrieben werden kann, empfiehlt sich das Implementieren von sogenannten „Favicons“. Dabei handelt es sich um kleine Buttons, die es dem User ermöglichen, das Gelesene bei diversen Social Media Anwendungen zu teilen. Sind die Inhalte dementsprechend gut, können Favicons auch zu einer natürlichen und vor allem kostenlosen Verlinkung beitragen.
6. Header Link
Bei der Webseitenoptimierung gehört es neuerdings zur Best Practice alle Header Logos bzw. Bilder mit einem Link zur Startseite zu versehen. Dies ermöglicht es dem User und der Suchmaschine egal, wo sie sich auf dem Internet Auftritt befinden, wieder zur Homepage zurück zu gelangen.
7. WWW-Weiterleitungen
Häufig sind Webseiten sowohl über „www.meine-seite.de“ als auch über „meine-seite.de“ zugänglich. Es gibt aber auch Fälle, wo nur eine der beiden Schreibweisen zur gewünschten Seite führt, die andere endet im Nichts. Prinzipiell muss bei der Webseitenoptimierung darauf geachtet werden, dass beide Schreibweisen zum gewünschten Ziel führen. Darüber hinaus sollte – abhängig davon, ob nun mit oder ohne „www“ gearbeitet wird – die eine Schreibweise auf die andere umleiten.
8. Die richtige Bilder und Grafik Größe
Bei der Webseitenoptimierung gehört in der Zwischenzeit die Ladegeschwindigkeit der einzelnen Seiten zu einem wichtigen Ranking Faktor. Je schneller eine Seite lädt, desto bessere Chancen hat sie auch die besten Plätze innerhalb der SERPs zu erreichen. Vor allem große Bilder und Grafiken können dazu beitragen, dass die Ladegeschwindigkeit gedrosselt wird. Besonders bei Thumbnails wird häufig mit dem originalen Bild gearbeitet, welches nur im Browser verkleinert dargestellt wird – die Bildgröße bleibt allerdings dieselbe. Im Zuge der Webseitenoptimierung muss die Größe der Bilder und Grafiken stets angepasst und so gering wie möglich gehalten werden.
9. Copyright
Jeder professionelle Web Auftritt arbeitet mit Copyright, welches meist im Footer untergebracht wird. Es zeigt nicht nur, dass hier mit eigenständigen Texten gearbeitet wird, sondern es vermittelt auch Professionalität und Autorität – bekanntlich ein sehr wichtiges Kriterium bei der Webseitenoptimierung. Dabei muss speziell auf das Datum geachtet werden. Wird der Webseiten Content regelmäßig aktualisiert, das Copyright ist allerdings veraltet, ergibt das einen Widerspruch mit dem der User bzw. die Suchmaschine erst umgehen muss.
10. Frühjahrsputz
Unnötige Grafiken und schrille Werbebanner sollten vom Internet Auftritt entfernt werden. User sind auf der Suche nach qualitativ hochwertigem und informativem Inhalte und nicht nach störenden Bildern. Geht der eigentliche Content zwischen zu viel Bildern und Bannern unter, wird der User Probleme dabei haben, das zu finden, was ihn interessiert. Die Folge davon ist, dass der User die Webseite wieder verlässt und so ein (potentieller) Kunde verloren geht.
Man sieht also, dass es bei der Webseitenoptimierung einige Methoden gibt, die dabei helfen können, einen Internet Auftritt für Suchmaschinen und User attraktiver zu machen. Prinzipiell sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass User binnen weniger Augenblicke darüber entscheiden, ob sie auf einer Webseite bleiben möchten, oder sich lieber anderweitig umsehen. Webseitenoptimierung bedeutet somit auch, dem User genau das zu zeigen, wonach er gerade gesucht hat.
Richard Maier
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