Gerade in der kalten Jahreszeit wird Schimmel zum Problem. Das kann zum einen an der mangelnden Lüftung der Bewohner liegen, aber dieses kann auch aufgrund von Baumängeln geschehen.
Der Vermieter versucht gerne das Problem die Mieter in die Schuhe zu schieben. Es wird meist davon gesprochen, dass der Mieter nicht ausreichend lüftet oder zu wenig heizt. Das ist aber nicht in allen Fällen der Fall. Häufig liegt es daran, dass an der außen wand ein Baumängel herrscht, der dafür sorgt, dass Schimmel entstehen kann.
Hier kann jeder Mieter ganz einfach testen ob es sich bei dem Feuchtigkeitsschaden nur um oberflächliche Feuchtigkeit handelt, oder ob die Feuchtigkeit tiefer im Mauerwerk sitzt. Hierzu kann man mit einem Feuchtigkeitsmessgerät ganz einfach die feuchtigkeitsbefallende Stelle untersuchen.
Einfache Feuchtigkeitsmessgeräte sind schon für 20 € bis 30 € im Fachhandel zu erwerben. Zeigt das Feuchtigkeitsmessgerät nur einer oberflächliche Feuchtigkeit an so ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Fehler für den Schimmelbefall bei Mieter liegt. Ist dagegen die Feuchtigkeit tiefer im Mauerwerk verbreitet, so wird es sich wahrscheinlich um eine Bauwerksschaden handeln, den der Vermieter zu beseitigen hat. Um hier dann die Schadensursache genau festzustellen, sollte der Immobilienbesitzer einen Fachmann beauftragen um diesen Schaden näher zu untersuchen und dann gegebenenfalls Sanierungsmaßnahmen vorzuschlagen um einem Abriss vor zukommen. In Abstimmung mit Fachfirmen sollte die Maßnahme durchgeführt werden.