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Posted (Elizabeth Bournee) in Allgemein on Dezember-25-2010

In Bezug auf die Segway Fahrzeuge gab es bislang eine einzige Crash-Testreihe, welche die Unfallforscher der Versicherer (UDV) durchgeführt haben. Dabei wurde zu Tage gefördert, dass der Segway durchaus eine Gefahr für Fußgänger darstellen kann, zumindest wenn er mit der getesteten Geschwindigkeit unterwegs ist (15 km/h). Letztendlich ist dies natürlich vor allem der großen Gesamtmasse des Segway geschuldet. So empfiehlt die UDV, dass der Segway auf Gehwegen beziehungsweise in Fußgängerzonen nur mit maximal sechs km/h fahren sollte. Aber auch für den Segway Fahrer selbst bestehen bei Geschwindigkeiten um 15 km/h nicht zu unterschätzende Gefahren. Diese beziehen sich sowohl auf eine etwaige Kollision mit einem Fahrzeug als auch auf die mit einem Fußgänger. Deshalb empfiehlt die UDV, dass der Lenker einen Fahrradhelm tragen sollte. Die UDV signalisiert allerdings auch, dass vom Prinzip her der Segway in seiner Handhabung unproblematisch ist. Situationen, wie plötzliches Bremsen und Ausweichen, könnten auf Dauer allerdings nur durch akribisches und spezielles Training erfolgreich in die Tat umgesetzt werden.

Meistens ist jedoch eine verkehrsrechtliche Zulassung des Segway hinsichtlich herkömmlicher Vorschriften nicht so einfach zu machen, was der vielen Neuheitsmerkmale des Segway wie elektronisch geregelte Stabilität und Lenkung, fehlender Sitz, fehlende mechanische Bremse, und zweirädrig, aber dennoch mehrspuriges Motorfahrzeug geschuldet ist.


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