In fast allen Ländern der Welt sieht man ein Holzhaus. In den verschiedenen Regionen und Lagen hat es dabei eine unterschiedliche Funktion. Ein Blick in Richtung Alpen zeigt uns das Holzhaus als Haus auf den Bergen bzw. Almen. Dieses wird dort im Sommer über von den Wanderern genutzt und im Winter von den Wintersportlern. Denn der Vorzug von einem Holzhaus ist jedermann bekannt: dank der guten Dämmwerte lässt der Bau im Winter kaum Kälte herein und im Sommer dringt die Hitze nur schwer durch die Holzbalken. In einem Holzhaus fühlen sich die Bewohner folglich zu jeder Jahreszeit sehr wohl. Die erklärt auch die starke Nachfrage. Wer zum Beispiel in den beliebten Skigebieten rund um die französische Schweiz ein Holzhaus für sich und seine Freunde bzw. Familie mieten möchte, der sollte bereits ein Jahr zuvor eine Reservierung tätigen.
Aber auch an anderen Orten auf der Welt gibt es ein Holzhaus. In Skandinavien, besonders in Schweden, dient ein solches Haus nicht als Ferienhaus sondern als Wohnhaus. Denn der Trend im hohen Norden geht eindeutig beim Hausbau in Richtung Holzhaus. Denn ein solches Modell kann mehrere hundert Jahre alt werden und wird nicht selten von mehreren Generationen nacheinander oder sogar zusammen bewohnt. Für die Langlebigkeit des Hauses sprechen übrigens mehrere Gründe. Zum einen ist das verarbeitete Holz abgelagert und somit von besonders guter Qualität. Darüber hinaus ist ein solches Objekt brandsicher und auch dank des Fundaments sehr stabil. Es ist also nicht ungewöhnlich, wenn die Schweden in mehreren Generationen im selben Haus leben.
Auch in Deutschland gibt es immer mehr Holzhäuser. Viele junge Familien erfüllen sich mit diesen Häusern den Wunsch vom eigenen Zuhause und dank des guten Energiekompasses genehmigen die Banken gute Kredite. Dies fördert natürlich die Nachfrage und wird langfristig dazu beitragen, dass auch hierzulande immer mehr Holzhäuser zu sehen sein werden.