Im Beipackzettel wird man darauf hingewiesen, dass man das voltaren Schmerzgel immer nur genau nach der Anweisung in der Packungsbeilage an wenden sollte. So können mögliche Risiken weitgehend aus geschlossen werden. Wenn man sich nicht ganz sicher ist bei der Dosierung des voltaren Schmerzgel, dann sollte man einen Arzt oder einen Apotheker auf suchen und sich von diesem beraten lassen. Falls es der Arzt seinem Patienten nicht anders verordnet, dann kann man das voltaren Schmerzgel drei bis vier Mal am Tag anwenden. Abhängig von der Größe der zu behandelnden schmerzenden Stelle wird eine kirschgroße bis walnussgroße Menge des voltaren Schmerzgel auf die entsprechende Stelle auf der Haut auf getragen. Das entspricht etwa ein bis vier Gramm voltaren Schmerzgel. Die maximale Tagesdosis beträgt 16 g und sollte nicht über schritten werden. Man trägt das voltaren Schmerzgel dünn auf die schmerzende Körperregion auf und reibt es dann leicht ein.
Im Anschluss an die Behandlung mit voltaren Schmerzgel sollte man seine Hände gründlich waschen, da es bei Kontakt mit den Schleimhäuten oder offenen Verletzungen zu Überempfindlichkeitsreaktionen kommen kann. Bevor man einen Verband anlegt, sollte man das voltaren Schmerzgel einige Minuten auf der Haut trocknen lassen, damit es vollständig in die Haut ein ziehen kann. Einen Okklusiv Verband – also einen luftdicht abschließenden Verband – sollte man nicht verwenden bei der Behandlung mit voltaren Schmerzgel. Für gewöhnlich reicht es auch – je nach Art der Erkrankung – das voltaren Schmerzgel über ein bis zwei Wochen an zu wenden. Wenn die Beschwerden auch drei bis fünf Tage nach der Behandlung mit voltaren Schmerzgel nicht besser werden oder sich sogar noch verschlimmern, sollte man in jedem Fall einen Arzt auf suchen. Bei älteren Menschen ist es nicht nötig die Dosierung speziell an zu passen. Allerdings müssen besonders ältere Menschen auf die Nebenwirkungen achten und gegebenenfalls Rücksprache mit ihrem Arzt halten.