In Deutschland wurden im letzten Jahr 40,3 Milliarden Euro durch Energieerzeugnisse erwirtschaftet, hiervon waren allein 17,8 Milliarden Euro Steuereinnahmen durch Benzinverkäufe.
Steuern sparen geht also recht einfach, in dem man weniger mit dem Auto fährt.
Die Frage ob der Besitz eines Autos sinnvoll ist, muss man sich bereits beim Kauf stellen. Besonders Neuwagen verlieren im ersten Jahr im Durchschnitt um 30 Prozent an Wert, je nach dem um welches Modell es sich handelt und wie stark das Auto genutzt wird.
Zusätzlich hierzu kommen noch Kosten für den TÜV und die ASU, als auch die Kosten für die Versicherung und den Verschleiß der Teile am Auto.
So muss man zusätzlich zu der Wertminderung auch noch rund ein- bis zweitausend Euro pro Jahr in das eigene Gefährt stecken. Über mehrere Jahre gerechnet kauft man sich im Prinzip also sogar schon - alleine nur von den Unterhaltungskosten - ein zweites Auto.
Um sich ein Vermögen aufbauen zu können, ist es wichtig, sich über seine gesamten Ausgaben Gedanken zu machen. Fahrgemeinschaft, ein Car-Sharing-Anbieter oder ein Umzug sind oft preiswert als die Anschaffung eines Autos. Auch wenn man mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt spart man Geld, tut etwas für die Umwelt und für die eigene Gesundheit.
Insbesondere wenn man sich einmal vor Augen hält, das bei einem Anfangskapital von 12.000 Euro und einer 4-prozentigen Verzinsung über 7 Jahre das angelegte Geld zu einem Endkapital von fast 15.800 Euro anwächst, ist die Investition in ein Auto doch fraglich und es ist eher als Luxusgut einzustufen. Selbst wenn man für die 3800 Euro Gewinn noch eine Inflation von zwei Prozent pro Jahr zu Grunde legt, hat man nach sieben Jahren ein Plus von 1780 Euro zu verbuchen.