Schon mit einem Blick auf die Körperproportionen mancher Menschen im Zusammenhang mit ihren Essgewohnheiten steigt man schnell dahinter, dass es bei der Verwertung der Nährstoffe im menschlichen Organismus Unterschiede geben muss. Die gibt es auch uns sie können mit einer Stoffwechselanalyse, die heute auch Metabolic Typing Test genannt wird, ausfindig gemacht werden. Wer welcher Stoffwechseltyp ist, ergibt sich daraus, aus welchem der Grundnährstoffe die meiste Energie gewonnen wird. Beim Stoffwechseltyp wurde von dem US- Mediziner William Donald Kelley in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine Klassifizierung entwickelt, die auch heute noch Anwendung findet.
Sie basiert auf den Anteilen, die bei der Energiegewinnung des Körpers auf Eiweiß, Fett und Kohlenstoff entfallen. Und genau dort setzt der Metabolic Typing Test an. Wird bei einem Metabotic Typing Test festgestellt, dass die Energiegewinnung zu 60 Prozent aus Kohlenhydraten erfolgt, dann handelt es sich um einen Stoffwechseltyp „Sympathikus“. Bei einem Anteil von 50 Prozent Kohlenhydrate kann es sowohl ein „Beta“ als auch ein „Balance“ sein. Sie unterscheiden sich dadurch, dass der „Beta“- Typ 10 Prozent der Energie aus Fett bezieht und der „Balance“ hier einen Umsatz von 20 Prozent aufweist.
„Parasympathikus“ und „Glyko“ unterscheiden sich nur von der Bezeichnung her. Bei ihnen bringt der Metabolic Typing Test zutage, dass die Energiegewinnung zu 30 Prozent aus Kohlehydraten, zu 45 Prozent aus Eiweiß und zu 25 Prozent aus Fett erfolgt. Aus dieser Typisierung lässt sich der Ernährungstyp ableiten, bei dem man wiederum erfährt, mich welcher Nahrungsmischung man seinem Körper ein Optimum an Nährstoffen zur Verfügung stellen kann.