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Posted (MaxTrix-js) in Lifestyle on August-17-2010

Das Problem der Arbeitslosigkeit kann auch extreme Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Der Bevölkerungsteil, der am meisten davon betroffen ist, sind Immigranten und Berufsabgänger ohne Schulabschluss. Hier muss unbedingt etwas getan werden, denn gerade Arbeitslose haben mit psychischen Problemen zu kämpfen, die sich dann auch in körperlichen Beschwerden äußern. Arbeitslose werden meist zu komplett anderen Menschen, sie sind nicht mehr so, wie sie vorher waren. Die Angst zu Versagen, die Verunsicherung, Bedrücktheit und Resignation führt zu Beschwerden, die oft kein akutes Krankheitsbild erkennen lassen. Vor allen Dingen sind es Beschwerden, wie Atemnot, Herzrasen und Störungen des Magen und Darmtraktes, die Betroffene verspüren.

Für jeden Betroffenen ist es wichtig, sich nicht selbst aufzugeben, weiter Kontakt zu Freunden und zur Familie zu halten und sich nicht zurückzuziehen. Maßnahmen, wie das Erlernen von Entspannungsmaßnahmen (Autogenes Training, Yoga) können sehr hilfreich sein, seinen Geist wieder zu stärken. Besonders betroffen von der Arbeitslosigkeit und der damit verbundenen Abhängigkeit von staatlicher Hilfe sind Immigranten und Menschen ohne qualifizierten Schulabschluss. Die Stadt Berlin hat in Kreuzberg, einem Stadtteil mit einer bekanntlich hohen Rate an Arbeitslosigkeit und Immigranten – Familien, ein Projekt gestartet, dass die gesundheitliche Aufklärung gerade für junge schwangere Frauen mit Migrationshintergrund unterstützt. Kreuzberg unternimmt viel in diesem Bereich. Zahlreiche Projekte für Familien mit Migrationshintergrund wurden bereits ins Leben gerufen. Der Verein Forum Kreuzberg e.V. hat den Kinder- und Jugendclub Aladin gegründet, der Kindern aus ausländischen und sozial schwachen Familien ein interessantes Freizeitprogramm bietet. Die Kinder haben die Möglichkeit ein Instrument zu erlernen oder dürfen beim Theaterspielen kreativ werden.

Doch nicht nur in Berlin ist man aktiv. Die Düsseldorfer Stiftung Euroweb hat ebenfalls einiges unternommen, um Jugendliche aus sozial schwachen Familien eine bessere Zukunftsperspektive zu ermöglichen. Angebotene Medien – Workshops fördern Interesse am Medium Internet und steigern die Lust am Lernen.


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