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Posted (telefon) in Allgemein on Juli-31-2010

Wer ein Eigenheim plant, muss Überlegungen anstellen, welche Treppenform ins eigene Heim passt.

Bei eingeengtem Platzangebot sind Raumspartreppen interessant. Sie zeichnen sich durch einen besonders steilen Steigungswinkel aus und sie bieten mehr Komfort als Leitertreppen, Estrichtreppen und enge Spindeltreppen. Eine Spindeltreppe kann auf kleinem Raum sehr gut eingesetzt werden. Die Stufen einer Spindeltreppe sind um eine senkrechte Metallachse angeordnet und sie benötigt kreisrunde Deckenauschnitte. Im Gegensatz zur Spindeltreppe benötigt eine Wendeltreppe mehr Platz. Denn sie ist durch ein sog. offenes Treppenauge in ihrer Mitte gekennzeichnet. Dadurch wirkt sie großzügiger.

Andere Treppenformen sind Wangentreppen, die sich durch einseitig oder auch beidseitig angebrachte Wangen auszeichnen. Diese Wangen geben den Treppenstufen Unterstützung. Ohne Wangen kommen die Bolzentreppen aus. Die Wandverankerung erfahren diese Treppen über metallische Bolzen. Ihre Optik zeichnet sich durch Leichtigkeit aus und deshalb sind sie für Wohnräume gut geeignet. Eine großzügige Art der Treppe ist die freitragende Treppe, bei der die Treppenstufen seitlich in eine Wand oder Wange gespannt werden. Auch die Einholmtreppe eignet sich für das Eigenheim. Sie wird mit einem Tragholm gearbeitet, der die Treppenstufen hält. Er kann aus Metall oder aus Holz gearbeitet werden.

Je nach Größe und Stil des Eigenheims und nach Geschmack der Hauseigner bieten sich auch verschiedene Designertreppen an. Ein Eigenheim muss keineswegs Standardtreppen nutzen. Persönliche Vorstellungen und individuelle Vorlieben können in Designertreppen einfließen und geben das ganz besondere Ambiente im Eigenheim. Sonderanfertigungen und Designerentwürfe sind beim Treppenbau immer möglich. Natürlich müssen sich diese Treppen an die üblichen Normen in Deutschland orientieren und gewisse Maßvorgaben einhalten.


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