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Posted (telefon) in Allgemein on Juli-22-2010

Unlängst waren die Nachteile von Biodiesel immer wieder Diskussionsthema in den Medien. Doch Biodiesel bietet vor allem Vorteile gegenüber Treibstoffen aus fossilen Brennstoffen. Insbesondere die Umweltfreundlichkeit von Biodiesel fällt dabei ins Gewicht.
Biodiesel erzeugt keine direkten CO2-Emissionen. Er ist schwefelfrei, so dass kein Schwefeldioxid und kein Sulfat bei der Verbrennung erzeugt werden. Somit trägt die Verwendung von Biodiesel nicht dazu bei Sauren Regen zu erzeugen. Waldsterben oder Schäden an Bausubstanz werden eingeschränkt.
Der Pflanzenöltreibstoff ist außerdem nur schwach wassergefährend, so dass sie Verwendung von Biodiesel eine der kostbarsten Ressourcen der Welt kaum belastet.
Auch ist Biodiesel kein Gefahrgut wie Benzin oder Öl. Er kann ohne hohen Aufwand sicher transportiert werden. Darüber hinaus ist er in den Sommermonaten unbeschränkt einsetzbar.
Überwiegend wird er aus Raps gewonnen. Dabei handelt es sich um einen so genannten nachwachsenden Rohstoff. Ein Abbau an begrenzten Rohstoffen wie beispielsweise den fossilen Brennstoffen findet nicht statt für die Produktion von Biodiesel. Darüber hinaus erzeugt ein mit Raps bepflanzter Hektar den Jahresbedarf an Sauerstoff von etwa vierzig Menschen. Pflanzen wie Jatropha Curcas können das noch toppen.
Biodiesel wird mittlerweile bundesweit bereits von mehr als 800 Tankstellen angeboten. Er kann mit Diesel im Tank vermischt werden, so dass ein Zutanken jederzeit möglich ist, sollte kein Biodiesel verfügbar sein. Bei dieser Verfahrensweise ist eine Ersparnis von bis zu fünf Prozent herkömmlichen Diesels möglich.
Der Liter Biodiesel ist an der Zapfsäule nicht nur kostengünstig, er enthält dreimal soviel Energie wie für seine Herstellung benötigt wird.
Letztendlich trägt sogar die hohe Eigenschmierfähigkeit von Biodiesel dazu dabei, dass die Einspritzpumpe und der Motor des Fahrzeugs weniger Verschleiß erfahren.


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