Mai
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Posted (Robert) in Wellness, Gesundheit on Mai-31-2010

Der regelmäßige Gang in die Sauna entstand ursprünglich in Finnland und hat sich schnell über die ganze Welt verbreitet. Theoretisch gesehen bringt der Saunagänger seinen Körper künstlich zum Schwitzen. Dazu wird die Raumtemperatur in einer Sauna auf durchschnittlich 70°C bis 90°C gebracht. Fünfzehn Minuten werden dann pro Saunagang eingerechnet, während nach der Beendigung, der Körper mit kaltem Wasser abgeschockt wird.

Da der menschliche Körper stets bei einer Temperatur zwischen 35,2°C und 37,4°C  sein muss, beginnt der Körper mit starker Schweißentwicklung gegen die hohen Temperaturen vorzugehen und so den Wärmehaushalt runter zu kühlen. In der Regel ist das aber nur eine bestimmte Zeit möglich, weshalb die vorgeschriebenen Zeiten nicht überschritten werden sollten.

Dieser künstlich erzeugte „Schweißausbruch“ hat zur Folge, dass die Poren sich öffnen und durch die Schweißabgabe alte Hautzellen abgestoßen werden. Zudem tötet das „künstliche Fiber, genauso wie während einer richtigen Krankheit, Krankheitserreger ab. Die Muskeln werden entspannt, während gleichzeitig die Durchblutung gefördert wird.

Wer sich außerdem nach jedem Gang mit kaltem Wasser abduscht, stärkt das körpereigene Immunsystem und wird weniger Anfällig für Krankheitserreger und wechselhaftes Wetter.

Ein regelmäßiger Saunagang ist somit nicht nur enorm entspannend, sondern auch noch erwiesen gesundheitsfördernd. Deswegen ist das der beste Deal, um sich abends vom Alltagsstress zu erholen und neue Kräfte zu tanken.

Wer aber maximale Entspannung sucht, sollte öffentliche Einrichtungen, wie im städtischen Hallenbad oder in einem Fitnessstudio, eher meiden, da hier viele Personen rein- und rausgehen und alles viel hektischer verläuft. In Wellness Bereichen von Hotels, oder gar in Saunalandschaften, sind alle Besucher aber aus denselben Gründen anwesend, weswegen meistens Ruhe und Entspannung genossen werden kann.

Außerdem sind hier die Anlagen weitestgehend nur auf das Relaxen ausgelegt, sodass immer genügen Liegen und Plätze zur Verfügung stehen. Kleine Saunabereiche in Bädern können dagegen permanent voll sein.


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