Im Geschäftsleben ist der Business Knigge eigentlich nicht wegzudenken, sollte man meinen. Doch leider gibt es bei etlichen Meetings viele Teilnehmer denen die simpelsten Verhaltensweisen aus dem Business Knigge offensichtlich unbekannt sind. Dabei sind es zehn Fehler, welche bei Meetings sehr häufig auftreten. Ganz oben auf der Liste steht die Pünktlichkeit. Im Business Knigge ist dies eine Eigenschaft, welche jeder Manager oder Angestellte in leitender Position sehr gut pflegen sollte. Nichts ist gegenüber anderen Teilnehmern, unabhängig ob sie über einem in der Hierarchie stehen oder nicht, derart ungebührend. Wer den Business Knigge selbst nur oberflächlich kennt, weiß über den Wert der Pünktlichkeit. Ein weiterer Fauxpas ist bei der Begrüßung möglich. Wer wortlos Platz nimmt, legt über sich selbst kein gutes Zeugnis ab. Es ist eine sehr grobe Missachtung der einfachsten Benimmregeln aus dem Business Knigge. Selbst wenn man nur noch über die Anwälte mit dem Gegenüber kommuniziert, gehört es sich, die Gegenseite zu begrüßen. Für alle die zu spät in einem Meeting erscheinen, rät der Business Knigge, sich kurz zu entschuldigen. Das ist kein Zeichen der Schwäche, sondern von Anstand und guten Manieren. Als Ausrichter von einem Meeting ist es Standard, den anderen Teilnehmern zu Beginn und im Verlauf der Besprechung immer wieder Erfrischungen oder kleinere Snacks anzubieten. Auch der Business Knigge sieht derartiges vor. Als sehr unhöflich gilt es, das Mobiltelefon während einer Besprechung eingeschaltet zu lassen. Wer auf einen wirklich wichtigen Anruf wartet, so der Business Knigge, kann dies vor Beginn der Besprechung den anderen Teilnehmern erklären und zum Telefonieren vor die Türe gehen. Ebenso anmaßend ist es, während eines Meetings ständig auf die Uhr zu sehen. Die nonverbale Metabotschaft ist fatal, meint der Business Knigge. „Ich will hier weg!“ lautet der Inhalt von dieser Geste. Eine alles andere als Vertrauen schaffende Maßnahme in einem Meeting.