Mai
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Posted (tmaue) in Finanzen on Mai-19-2010

Es ist einfach ein ungeschriebenes Gesetz, dass man sich heutzutage nur noch selbständig machen kann, wenn man das nötige Kleingeld besitzt. Nicht nur die Grundausstattung ist heutzutage notwendig, beispielsweise das nötige Handwerksmaterial, sondern auch sämtliche technische Gegebenheiten für eine moderne Art und Weise der Kommunikation. Eine ausgeklügelte Werbestrategie und viele, viele Werbemittel verschiedenster Art, um das Unternehmen anzupreisen. Dafür braucht man Geld, viel Geld. Für dieses Geld muss man oft an einen Kredit für Handwerker oder Kredit für Firmeninhaber insgesamt denken. Und gerade hier ist das Problem. Banken und Sparkassen gewähren nur ungerne Kredite für Handwerker oder halt insbesondere Kredite für Firmeninhaber, da hier die entsprechende Sicherheit des monatlich festen Einkommens fehlt. Banken und Sparkassen wollen ihr Geld in Sicherheit wissen, möchten also natürlich absichern, dass sie ihre Kreditraten erhalten. Aus diesem Grunde werden Kredite oftmals nur an Arbeitnehmer erteilt, weil diese halt ein regelmäßiges Einkommen nachweisen können. Dass diese Einkommen später auch mal nicht mehr sein kann, beispielsweise durch Kündigung und Co., steht erst einmal nicht zur Debatte. Freiberufler, Selbständige und Firmeninhaber von Handwerksgeschäften haben halt kein regelmäßiges Einkommen. Dennoch ist es möglich, auch in dieser Berufssparte einen Kredit zu bekommen. Auf völlig legalem und „normalen“ Weg. Selbstverständlich werden hier auch die Kreditwürdigkeit und die Bonität geprüft. Diese Kredite haben nichts mit sogenannten „Schweizer Krediten“ zu tun, bei denen im Übrigen auch eine Schufa-Auskunft von Nöten ist, auch nichts mit „Geldhaien“, sondern schlichtweg Banken, die ihre Kredite auch an Selbständige vergeben. Ansonsten hätte jeder Selbständige ein großes Problem, jedenfalls oftmals, das nötige Startkapital zusammen zu bekommen.


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