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Posted (phasma) in Gesellschaft on März-30-2010

Spätestens dann, wenn sich ein Baby anbahnt, beginnt jeder, sich aktiv mit Vornamen zu beschäftigen. Die Wahl des richtigen Vornamen sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, schließlich wird der Vorname das Kind sein Leben lang begleiten.

Leicht ist sie auch nicht, denn hunderte von Vornamen aus allen erdenklichen Kulturen stehen uns inzwischen zur Wahl. Oftmals wälzen sich die werdenden Eltern tagelang durch Vornamenbücher.

Was beachten?
Alltagstauglichkeit ist wohl das wichtigste Kriterium.
Läßt sich der Name leicht aussprechen; kann man ihn ohne Probleme schreiben? Vor allem bei fremden Namen besteht oft Unklarheit. Schreibe ich nun Scharlien, Charleen, Charlien oder vielleicht etwas ganz anders?

Ein anderer Punkt ist der Klang des Namen. Ist es ein Vorname, der zum Hänseln einlädt? Viele Namen (Heini, Frigga, Detlev, sogar Uschi) bieten Steilvorlagen für Hänseleien. Damit macht man seinem Kind das Leben wohlmöglich unnötig schwer. Wichtig ist es auch, darauf zu achten, wie Vorname und Nachnamen zusammen klingen. Vielleicht sollte man die kommende Tochter oder den Sohn nicht „Chantal“ oder „Pierre“ nennen, wenn der Nachname „Hubert“ oder „Vogel“ lautet.

Und dann sollte man auch sicher sein, ob es gut für das Kind ist, wenn es einen Modenamen trägt. Diese Namen, häufig durch Popstars, Schauspieler oder fiktive Charaktere inspiriert, halten sich oft nur eine kurze Zeit. Der Vorname „Kevin“ war z.B. sehr populär, als „Kevin allein zu Haus“ in die Kinos gelangte. Schnell verschwand er der aber wieder.

Zeit nehmen
Auf jeden Fall sollten Sie sich genug Zeit nehmen. Testen Sie Ihre „Wunschkandidaten“ auf Benutzerfreundlichkeit. Sprechen Sie die Namen mehrfach, auch über eine längere Zeit aus. Erst mit einigen Tagen Abstand können Sie ihre Wahl objektiv einschätzen. Last-Minute-Entscheidungen sollten Sie nicht treffen.

So finden Sie hoffentlich den passenden Namen für Ihr Baby.


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