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Posted (telelino) in Sonstiges on Dezember-15-2009

Dass Wohnungen und Häuser von einer einzigen Stelle aus mit einer Zentralheizung beheizt wurden, war in den 50-er Jahren eine Revolution in der Wärmetechnik. Die Ressourcen Gas und Öl, die eine bequeme Alternative darstellen, ermöglichten diese Art der Heizung. Verantwortlich sind für eine Rückkehr zur alten Heizungstechnik allerdings jetzt die Gründe wie Mangel an Ressourcen, Umweltverschmutzung und die zunehmende Entstehung allergischer Reaktionen. Die Natursteinheizung kommt nun in den Blickpunkt von Architekten und Eigenheimbesitzern, denn durch sie wird ein althergebrachtes Wärmeprinzip erneuert.

Man bestaunte schon in vergangenen Zeiten die, dem Wärmeprinzip der Sonne ähnliche Heiztechnik der Kachelöfen. Durch das so genannte Strahlungswärmeprinzip, nach dem ein Kachelofen wärmt, wird die Wärme gleichförmig im Raum verteilt und die Luftfeuchtigkeit wird nicht vermindert. Dies ist anders bei der Zentralheizung, die eine schlechte Auswirkung auf das Raumklima hat. Hier hat man normalerweise einen Heizkörper in jedem Raum, der die Wärme so an den Raum abgibt, dass sie zu zirkulieren beginnt. Inmitten der in diesem Kreislauf der Luft herum wirbelnden Staubpartikel und Krankheitserreger lebt und sitzt der Mensch. Weshalb sind meine Füße trotz der Wärme im Raum kühl, so fragt er sich, während mein Kopf warm ist. Dafür ist die schon erwähnte zirkulierende Raumluft, mit der ständig der Mensch konfrontiert wird, zur Verantwortung zu ziehen. Zur gleichmäßigen Verteilung der Warmluft kommt es dabei nicht.

Bei einer Natursteinheizung, man kann sie auch als Teilspeicherheizung bezeichnen, funktioniert das wieder vollkommen anders. Es ist bei der Heizungsart die Strahlungswärme die den Raum erwärmt. Das heißt, sie setzt die Wärme durch einen 80%-igen Strahlungsanteil frei. Sie durchdringt dabei, wie die Sonne, vollkommen die Luft und erwärmt die Luft aber dabei nicht. Dafür, dass dabei die Luftfeuchte im beheizten Raum erhalten bleibt, sorgt diese Funktionsweise ebenso. Das ist bei der Zentralheizung keineswegs der Fall. Was dabei schwer wiegende Konsequenzen nach sich ziehen kann ist, dass die Luft extrem austrocknet. Was dabei nämlich oftmals getan wird ist, dass die erwähnte trockene Luft durch eine künstliche Anfeuchtung verringert wird. Wozu das allerdings führen kann, das ist eine starke Bildung von Schimmel. Die anfängt an den Haus- oder Wohnungswänden und dringt dann in die Wände und kann langfristig betrachtet gesundheitliche Schäden mit sich bringen. Die relative Luftfeuchtigkeit bleibt hingegen, weil es keine zirkulierende Luft gibt, bei einer Natursteinheizung erhalten. Bei gleichem Wärmeempfinden kann man darüber hinaus bei dieser Art der Heizung die Raumtemperatur um bis zu drei Grad vermindern. Auch für eine nicht zu unterschätzende Ersparnis von Kosten wird damit gesorgt. Daher wird die Natursteinheizung, weil sie so gesund und umweltfreundlich ist, auch von Architekten empfohlen. Ein deutlicher Unterschied zwischen einer Zentralheizung und einer Natursteinheizung zeigt sich damit bei der Art der Abgabe von Wärme. Während die Zentralheizung mit Konvektionswärme arbeitet, liefert die Nr 1 der Marmorheizung Wärme durch Strahlung. erneuert wurde diese Heiztechnik aber im Vergleich zu der früheren Version des Kachelofens. Was letztendlich bedeutet, dass eine Einzelraum-Regelung der Temperatur jetzt auch bei einer Natursteinheizung möglich ist. Selbst wenn sie schon lange abgestellt ist, gibt sie noch weiter Wärme ab, das ist ein weiterer Vorteil. Was natürlich wiederum dem Sparfaktor entgegen kommt.

Auch die Optik der Natursteinheizung darf man schließlich nicht unbeachtet lassen. Diese werden in edlem Marmor und auch in feinem Granit in einer großen Farbpalette angeboten. Und dadurch verleihen sie einem Raum, in dem sie aufgestellt sind, das gewisse Flair. Nicht nur durch die Einfachheit und ihren umweltschonenden Betrieb glänzt eine Natursteinheizung, denn sie ist auch sicher eine der innovativsten Heizungen. Sie zeigt ihre Pluspunkte auch schon durch die Tatsache, dass die Aufwandskosten um einiges niedriger sind, als es bei einer üblichen Zentralheizung der Fall ist. Es werden grundsätzlich Kostenpunkte wie Heizkessel, Wartung und Schornsteinfeger entfallen, aber es verringert auch die in Zukunft anfallenden Kosten.


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