Jul
15
Posted (Gabla) in Immobilien on Juli-15-2009

Im Bereich der Wärmedämmung Altbau stehen viele Bauherren völlig unerwartet vor dem Problem des Denkmalschutzes. Wer sich vor vielen Jahren bereits ein älteres Haus gekauft hat, oder diese erst vor kurzem, beispielsweise durch ein Erbe, sein eigen nennt, weiß nicht immer sofort, dass sein Gebäude dem Denkmalschutz unterliegt. Gerade wenn es um die Wärmedämmung und somit um Arbeiten an der Fassade eines Gebäudes geht, stellt der Denkmalschutz jedoch oft ein Problem dar.

So dürfen denkmalgeschützte Häuser meist von außen nicht, oder nur in einem bestimmten Rahmen verändert werden. So schreibt die zuständige Verwaltung hier oft vor, welche Fenster oder Dachziegel verwendet werden dürfen, um den Charakter des gesamten Bildes zu erhalten. Gleiches gilt natürlich erst recht für die Fassade betroffener Gebäude. Speziell wenn diese aus Fachwerk oder gar Sandstein besteht, kann es gut möglich sein, dass eine Wärmedämmung von außen komplett ausgeschlossen wird.

Möchte der Besitzer eines solchen Gebäudes trotzdem dämmen, so bleibt ihm nur die Möglichkeit, die Wärmedämmung von innen anzubringen. Auch hier bieten viele Unternehmen, die sich auf das Thema Wärmedämmung Altbau spezialisiert haben, verschiedene meist sehr hochwertige Möglichkeiten an. Welche Materialien für jedes einzelne Haus allerdings tatsächlich geeignet sind, kann nicht allgemeingültig beantwortet werden, da dies in hohem Maße davon abhängt, wie das einzelne Gebäude erbaut wurde. Dies hat vor allem darauf Auswirkungen, ob das Mauerwerk sich witterungsabhängig bewegt und so zusätzlich auf die Wärmedämmung wirkt. Um die im Einzelfall passende Lösung zu ermitteln, sollte ein Besitzer in jedem Fall einen Termin zu Besichtigung vor Ort mit dem Fachunternehmen seiner Wahl vereinbaren, um sich ein geeignetes Angebot unterbreiten zu lassen.

Gaby Lange

gablang1@aol.com


Comments are closed.