Haben Sie einen vollen und starken Biss und verfügen noch über alle Zähne im Mund? Dann sollten Sie froh sein. Über 40% der Deutschen haben mindestens einen fehlenden Zahn, den man nicht mehr retten konnte. Fehlende Zähne sind oft die Ursache von schlechter Pflege. Wenn die Zähne fehlen, hat man aber die Möglichkeit, neue Implantate einsetzen zu lassen. Zahnimplantate bestehen zum größten Teil aus Titan und Keramik. Diese Stoffe bieten optimale Eigenschaften, um als Implantate im Mund angewandt zu werden. Das Implantat dient dann als Zahnwurzel und schließt die vorhandene Zahnlücke. Je nachdem wie viele Zähne fehlen, muss man dementsprechend viele Implantate anfertigen lassen. Dabei ist es wichtig, dass man vorab einen Abdruck macht, um die genaue Form bestimmen zu können. Mittlerweile gibt es verschiedene Formen und Farbnouancen. Der Zahnersatz wird direkt in den Knochen eingebohrt und bekommt dadurch den optimalen Halt.
Der Eingriff selbst, wird heutzutage entweder unter einer Lokalanästhesie oder Vollnarkose durchgeführt. In der Regel dauert der Eingriff mehrere Stunden und Praxistermine. Die hergestellten Implantate werden mit Hilfe einer Bohrschablone direkt in den Ober- oder Unterkiefer eingebohrt. Das Zahnfleisch wird teilweise mit einem Laser geöffnet, um so wenige Blutungen wie möglich zu verursachen. Nach dem Eingriff muss der Patient sich erholen und sollte wenn möglich keine heißen oder kalten Speisen und Getränke zu sich nehmen. Allgemein ist darauf zu achten, dass der Zahnersatz auch perfekt in den Kiefer einwächst. Man sollte deshalb nach 2-3 Monaten die Implantate von dem behandelndem Arzt kontrollieren lassen. Auch eine Implantatsreinigung ist alle 6-12 Monate empfehlenswert.