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Posted (haarbittel) in Freizeit on Dezember-6-2008

In vielen Generationen vor der aktuellen Zeit kochten unsere Mütter, Großmütter und Urgroßmütter selbst ein. In der Gegenwart kochen nur noch die wenigsten Menschen selber ein, obwohl es dafür nur positive Argumente gibt, denn es ist gesund und ökonomisch, kreativ und macht Spaß – zudem braucht es nicht viel Zeit. Man ist sich immer sicher, was im Gelee oder in der Konfitüre enthalten ist, da man die Zutaten selbst hinein tut. Die beste Voraussetzung für das Einkochen bieten natürlich die Früchte aus biologischer Züchtung.

Diese sind im Supermarkt oder auch als Frischware beim Bauern auf dem Markt, möglicherweise kennt man einen Bauern, der Hofverkauf betreibt. Noch besser ist das selbst geerntete Obst aus dem eigenen Garten. Die aktuelle Saisonernte kommt in den Einkochautomat für die Konservierung für das folgende Jahr. Somit ist man nicht gezwungen, das ganze geerntete Obst sofort aufzuessen oder zu verteilen, um zu vermeiden, dass es schlecht wird. Durch Einkochen kann man es gut verwerten und das ganze restliche Jahr davon profitieren.

Ein weiterer Vorteil am Einkochen ist auch, dass man sich genau nach seinem Geschmack aussuchen kann, was für Früchte man kombiniert. Immer neue Experimente fördern die Kreativität und bringen Spaß.

Zum Einkochen werden Gläser, am besten mit Schraubverschluss, benötigt. Vor dem Befüllen sollten sie mit heißem Wasser ausgespült werden. Weiterhin benötigt man einen Edelstahl- oder Emailletopf, der immer nur zur Hälfte mit der Fruchtmasse befüllt werden sollte, da es zu Spritzern kommen kann. Eine Waage zum Abwiegen des geputzen Obstes ist ebenfalls nötig. Mit dem Kochlöffel wird umgerührt und der Abschöpflöffel dient zum Entfernen des Schaumes. Zur Erleichterung des Einfüllens in die Gläser kann man zusätzlich einen Trichter verwenden.

Der Ablauf des Einkochens ist immer gleich. Zunächst werden die Früchte gewaschen und das Wasser muss abtropfen. Je nach Obstsorte muss noch entsteint werden. Die Früchte werden mit Werkzeugen püriert und mit Gelierzucker verrührt. Bei starker Hitze wird die Masse zum Kochen gebracht und 4 Minuten gerührt. Die Gläser werden mit der heißen Masse randvoll gefüllt und im Anschluss mit dem Schraubdeckel verschlossen.


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