Nov
23
Posted (grape) in Finanzen on November-23-2008

Das Schlagwort Forex geistert dieser Tage durch die Medienlandschaft. Es wird in Zusammenhang mit der aktuell schwierigen Finanzlage gebracht und besonders auf den Forexhandel wird ein Auge geworfen, ist der Foreign Exchange Market doch der größte Börsenplatz der Welt mit einem Handelsvolumen von vier Billionen US-Dollar und gerade durch die Geschäfte mit Hebelwirkung als Auslöser für so manche Krise nicht zu unterschätzen. Manch einer wird sich nicht genau vorstellen können, was eigentlich an einem Arbeitstag im Forexhandel passiert, doch der Forex Broker ist genauestens informiert und gebrieft. Grundlegendes Wissen für einen Forex Broker ist der Handelsgegenstand, die Währung, die Devisen selbst. Die wichtigsten Währungen sind der US-Dollar, der Euro, der Yen, das britische Pfund und der Schweizer Franken. Seit der Einführung des Euro hat sich neben den Veränderungen, der die Einführung des Online Handels gebracht hat, vor allem die Gewinnspanne der Forex Broker drastisch reduziert.


Dadurch ist es zur Notwendigkeit geworden, dass bei Geschäften im Daytrading die Beträge bis zur sechsten Kommastelle angegeben werden, sodass sich aus dem kleineren möglichen Gewinn am Ende des Arbeitstages doch noch eine ansehnliche Summe gewinnen lässt. Die meisten Forex Broker, die im Forexhandel tätig sind, arbeiten für Banken, zumeist Großbanken, die entweder bankeninterne Systeme für den Handel zur Verfügung stellen oder am Kassa- und Terminmarkt tätig sind. Dieser Hintergrund lässt auch die so genannten Hebelgeschäfte zu, die zu der weltweiten wirtschaftlichen Lage ein anschauliches Pensum beigetragen haben. Weil die Gewinne im Devisenhandel immer weniger werden, versuchen die Banken in Verbindung mit dem Forex Broker durch Spekulationen in Millionnenhöhe die Gewinne zu erhöhen. Diese Vorgehensweise jedoch greift die Stabilität der Währungen an, welche doch an sich genau für diesen Wert und Sicherheit stehen und von Politik und Bevölkerung in engem Zusammenhang gesehen werden. Diese Schwankungen durch Spekulationen nutzen somit nur einer kurzen Gewinnmaximierung, langfristig gesehen müssen wohl strengere Gesetze die Situation auf ein natürliches Maß hin reglementieren.


Comments are closed.