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Oktober 7th, 2008 um 09:33

Private Krankenversicherung – ab wann braucht man sie

Allen bekannt sind die gesetzlichen Krankenversicherungen( GKV), doch die fahren einen stetig steigenden Sparkurs, so das viele Leistungen nicht abgedeckt werden. Bei einer GKV ist es egal wie viel ich bezahle ich bekomme die gleichen Leistungen wie jemand der wenig bezahlt und der Beitrag richtet sich nach dem Einkommen, also je mehr ich verdiene desto mehr möchte die GKV von meinem Gehalt, biete mir im Gegenzug dafür aber keine Sonderleistungen an. Bei einer privaten Krankenversicherung (PKV) ist das anders, hier bezahle ich nach Leistung. Die PKV hat eine sogenannte Grundversicherung die sich in Preis und Leistung der GKV ähnlich ist, dieses muss sie nach dem Gesetz anbieten und dann beginnen sich die Versicherungen zu unterscheiden. Es gibt Tarife für Männer und für Frauen. Der Grundbeitrag für Frauen liegt oft höher als der für Männer, da sie statistisch gesehen eine höhere Lebenserwartung haben.


Bei der PKV kann man sich dann sein Leistungspaket selber zusammenstellen und das ganz speziell nach meinen Bedürfnissen. So kann ich je nach Leistungspaket auch Untersuchungen oder Behandlungen möglich machen die eine GKV nicht oder nur in Ausnahmefällen unterstützen würde wie zum Beispiel die Haarentfernung. Jedoch gibt es auch Leistungen wie Krankengeld die ich mit der PKV nicht absichern kann. Eine Versicherung in einer PKV Private Krankenversicherung kann ich als Voll-, Teil- und Zusatzversicherung abschließen. Für eine Vollversicherung müssen neben Alter und Gesundheitszustand und Beruf noch weitere Kriterien beachtet werden. So darf keine gesetzliche Krankenversicherungspflicht bestehen, ich überschreite die Jahresentgeltbemessungsgrenze, bin Freiberuflich oder Selbstständig tätig, oder Beamter dann kann ich in eine PKV wechseln.

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