Diese Frage stellen sich viele Hundebesitzer, nachdem sich ihr vierbeiniger Liebling in für ihn wohlriechenden Substanzen gewälzt hat oder auf sonstige Weise mit größeren Dreckmengen in Berührung gekommen ist.
Wirklich zwingend notwendig ist das Baden des Hundes so gut wie nie. Das Hundefell hat eine bemerkenswerte Selbstreinigungskraft, nach dem Trocknen kann man so gut wie alles ausbürsten, was das Fell nicht hoffnungslos verklebt hat.
Ein Hund, der die Wohnung mit seinen Menschen teilt, sollte vielleicht ein- bis zweimal im Jahr baden. Nicht öfter. Günstig ist dabei die Zeit des Fellwechsels, denn dann kann durch das Bad auch gleich noch eine größere Menge an losen Haaren entfernt werden. Zum Baden sollte in jedem Fall ein spezielles Hundeshampoo verwendet werden, denn der Hund ist empfindlich, was seinen eigenen Geruch angeht. Parfüm oder ähnliches wird ein Hund so schnell wie möglich wieder loswerden wollen oder zu überdecken versuchen.
Man sollte bedenken, dass so ein Bad sowohl für den Hund als auch für seinen Besitzer ein stressiges, anstrengendes Ereignis ist. Einen großen, langhaarigen Hund zu baden bedeutet zudem auch einen nicht zu unterschätzenden Zeitaufwand.
In der Zeit zwischen den Bädern reicht es aus, das Hundefell regelmäßig zu kämmen und zu bürsten. Wenn das Fell auch nach einer solchen Behandlung nicht glänzt, dann hilft auch kein Shampoo oder Pflegemittel, denn dann ist entweder der Hund nicht gesund oder seine Ernährung nicht angemessen. In beiden Fällen ist der Rat des Tierarztes hilfreicher als irgendwelche Fellpflegemittel.
Baden ist also nicht unbedingt notwendig, kämmen und bürsten sollte man den Hund aber unbedingt regelmäßig. Diese Art der Fellpflege beim Hund ist mit Sicherheit hundefreundlicher.