Die dauerhafte Haarentfernung ist aufwendiger als die Rasur. Das liegt daran, weil bei der Rasur das Haar lediglich über der Haut abgeschnitten wird. Auch bei der Methode mit dem elektrischen Epilierer oder den Wachsstreifen werden zwar die Haare gründlicher und schmerzhafter ausgerissen, aber die Haarwurzel wird nicht dauerhaft verödet. So wächst das Körperhaar immer wieder nach.
Und das ist in sofern ärgerlich, als dass eine glatte Haut am Körper immer mehr zum Schönheitsideal wird. Das bedeutet, dass eine Körperrasur eigentlich maximal alle drei Tage stattfinden muss, damit die Haut weiterhin schön und geschmeidig aussieht. Gerade im Intimbereich und bei Frauen an den Beinen ist eine mangelhafte Haarentfernung mittlerweile zum Zeichen von nachlässiger Körperpflege geworden.
Anbieter von Rasierern, Klingen, Wachsstreifen und Epiliergeräten profitieren von diesem Boom. Doch auch Studios, die eine dauerhafte Haarentfernung anbieten, sind am Markt. Dabei gibt es zwei grundsätzlich unterschiedliche Methoden:
Bei der Nadelepilation werden hauchfeine Nadeln aus medizinischem Stahl in den Haarkanal eingeführt. Dann wird Strom durch das Metall geleitet, damit so die Haarwurzel verödet werden kann. Ähnlich wird mit Laser gearbeitet, wobei der Laserstrahl auch genau in den Haarkanal zur Haarentfernung gerichtet werden muss.
Bei der IPL-Methode wird die Hautfläche mit einem Speziallicht bestrahlt. Eine bestimmte Wellenlänge sorgt dafür, dass die Energie durch den Haarfarbstoff weitergeleitet wird. An der Haarwurzel entsteht Hitze, die für die Verödung sorgt. Diese Art der Haarentfernung ist nicht so zeitaufwendig und garantiert dennoch eine dauerhafte Haarentfernung.