Seit der Jahrtausendwende ruft das Bundesministerium für Bildung und Forschung alljährlich das Wissenschaftsjahr aus. Das Jahr 2008 wurde zum „Jahr der Mathematik“ erkoren. Der Forschungsgegenstand ist sicherlich zu schwer, um ihn in diesem Jahr ohne größeres Engagement wirklich besser verstehen können, doch genügt es ja schon, wenn etwas Interesse für die Fragestellungen geweckt wird. Und sei es auch aus pekuniären Gründen: Das Clay Mathematics Intitute (CMI) der US-Elite-Universität Cambridge hat auf die Lösung der sieben größten mathematischen Probleme im Jahr 2000 ein Preisgeld von jeweils eine Million US-Dollar ausgesetzt. Im Jahr 2002 etwa gelang die Enträtselung gleich zweier solcher „Millenniumprobleme“: Der rumänische Mathematikprofessor Preda Mihailescu, inzwischen an der Universität Göttingen tätig, bewies die seit 1844 ungelöste Catalansche Vermutung, und der Russe Grigori Perelman löste die so genannte Poincaré-Vermutung aus dem Jahre 1904.
Drei der sieben Millenniumsprobleme der Mathematik sind noch immer ungelöst. Wenn Sie abends also etwas Zeit übrig haben und eine Million US-Dollar gut gebrauchen können sollten, dann nehmen Sie sich doch Papier, Stift und Taschenrechner und gehen frisch ans Werk. Ein solches Projekt kann jedoch sehr einsam machen. Grigori Perelman etwa lehnt seit einigen Jahren jeden Forschungsauftrag ab, lebt völlig zurückgezogen und isoliert in seiner Petersburger Datscha und lebt, nicht gerade arm, von seinem Preisgeld. Damit ist also einer der brillantesten lebenden Köpfe der Menschheit gänzlich von der Bildfläche verschwunden.
Vielleicht fehlt ihm ja auch nut der richtige Lebenspartner? Sollte man indes keine Lust zu hirnzermarternden Rechenabenden am Schreibtisch verspüren, sondern lieber mit einem attraktiven und kultivierten Partner mit Charme und Niveau Ihren Abend verbringen, besteht die Möglichkeit einer Anmeldung bei einer seriösen Online-Partnervermittlung anmelden. Und damit mathematische Bildung und harmonische Partnerschaft keine Alternativen darstellen, sondern beides verbunden werden kann, sollte auf eine hohe Akademiker-Quote unter den bei der Partnerbörse angemeldeten Mitgliedern geachtet werden. Vielleicht lösen sich die Millenniumprobleme der Mathematik zu zweit ja leichter? Ein Versuch wäre es ja wert, und sollte das Projekt scheitern, hat man immerhin einen langfristigen Lebenspartner gefunden. Und das ist ja auch nicht das Allerschlechteste.