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Posted (nico123) in Immobilien, Elektronik, Allgemein on Juli-30-2008

Was kann es Schöneres geben, dass ein Feuer im eigenen Kamin oder Ofen knistert, während es draußen ungemütlich und kalt ist Dabei bieten die zahlreichen Baumärkte inzwischen ein immer größeres Angebot an Artikel für den Heizung Bau an. Ein Selbstbau-Kaminofen für den Heimwerker liegt in einer Preisklasse von 1000,– bis 5.000,– Euro. Solch ein Kaminofen wird natürlich meist wegen der unvergleichlichen Atmosphäre angeschafft, denn bei offenen Kaminen und transportablen Öfen entweicht die Energie fast bis zu 80 % durch den Schornstein. Unter Umwelt- und Energiespar-Aspekten sollte man daher besser einen Heizkamin bevorzugen.

Ob nun in einem Haus, einer Wohnung oder in Appartements ist der Einbau eigentlich sehr einfach. Der Heizkamin ähnelt optisch einem offenen Kamin. Technisch unterscheidet er sich jedoch stark von ihm. Im Inneren der Verkleidung, welche aus den unterschiedlichsten Materialien gefertigt werden kann, befindet sich ein hochmoderner Heizeinsatz. Die Verkleidung eines Heizkamins kann aus edlem Marmor, Granit, Naturstein, Speckstein oder Kacheln gefertigt werden. Ob rustikal oder modern, der Gestaltung werden praktisch keine Grenzen gesetzt. Die große Scheibe die einen ungetrübten Blick auf das flackernde Feuer gewährt verschließt den Heizeinsatz und ermöglicht so eine effektive und wirtschaftliche Verbrennung des Brennstoffes.

Die Funktion eines Heizkamins ist mit der eines Warmluftkachelofens vergleichbar. Die kühle Raumluft wird über Zugluftöffnungen in der Verkleidung am Einsatz vorbei geleitet und anschließend über Lüftungsgitter bzw. -kacheln dem Raum als Warmluft wieder zugeführt. Die Rauchgase werden über ein Rohr dem Schornstein zugeführt. Eine Integration des Heizkamins in die Zentralheizungsanlage kann auch ohne Probleme bewerkstelligt werden. Durch diese Technik kann bares Geld gespart werden.

Georg Tramsen

nesta123@gmx.net


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