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Posted (lars-b) in Freizeit on Juli-24-2008

Bei der Berechnung des Handicaps wird der relevante Score nach Stabelford berechnet. Bei anderen Spielformen wird nach Stabelford umgerechnet. Falls ein Spieler ein Handicap von 36 besitzt und bei einer relevanten Golfrunde 36 Stabelfordpunkte erzielt, so hat er sein Handicap bestätigt.

Falls er hingegen mehr Schläge mit seinem Golfschläger benötigt und über 36 Stabelfordpunkte erzielt, wird seine Stammvorgabe neu berechnet. Genauer gesagt wird für jeden zusätzlichen Stabelfordpunkt die Stammvorgabe um einen bestimmten Wert heruntergesetzt. Unter Berücksichtigung des Vorzeichens wird die Stammvorgabe eigentlich heraufgesetzt. Zwischen -37 und -54 in der Vorgabenklasse 6 um 1 Punkt, zwischen -26,5 und -36 in der Vorgabenklasse 5 um 0,5 Punkte. Zwischen -18,5 und -26,4 in der Vorgabenklasse 4 um 0,4 Punkte. Zwischen -11,5 und -18,4 in der Vorgabenklasse 3 um 0,3 Punkte. Zwischen -4,5 und -11,4 in der Vorgabenklasse 2 um 0,2 Punkte. Über -4,5 in der Vorgabenklasse 1 um 0,1 Punkte.

Wenn also ein Golfspieler mit einer Stammvorgabe von -36 oder besser in einer Golfrunde, welche vorgabenwirksam ist, weniger als 36 Stabelfordpunkte erreicht, so verschlechtert sich seine Stammvorgabe. Falls der Golfspieler der Vorgabenklasse 5 angehört, beträgt die Verschlechterung 0,2 Punkte. Die Verschlechterung tritt ein, wenn die Pufferzone der jeweiligen Vorgabenklasse verfehlt worden ist. Das heißt, wenn es dem Golfspieler nicht gelungen ist die Golfbälle so einzulochen, dass das Ergebnis gegenüber der Vorgabe um bestimmte Punkte zu hoch ausgefallen ist. Je nach Vorgabenklasse weist die Pufferzone eine andere Anzahl von Punkten auf. In der Vorgabenklasse 1 beträgt sie einen Punkt. In der Klasse 2 sind es zwei Punkte. In der Klasse 5 darf der Golfspieler fünf Punkte weniger als 36 erzielen, ohne dies zu Auswirkungen beim Handicap führt.

Informationen vom Golfshop - der golfagentur.de


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