Im Rhythmus der Schaukelbewegung hat sich schon so mancher Mensch verloren. Was ist denn schöner als das sanfte Hin- und Herschwingen in einem lauen Sommerwind. Was ist schöner als auf einer Schaukel zu sitzen, und seinen ganz eigenen Gedanken nachhängen zu können. Was ist schöner als wilderes Schaukeln auf einer Schaukel, mit dem anschließenden Abspringen unter Ausnutzung von Schwung und der Schwerkraft?
Dies können all die bestätigen, die sich schon einmal der Lust des Schaukelns hingegeben haben. Wobei die Problematik dann ganz eindeutig im Rhythmus liegt, den es zu halten gilt. Aus dem Rhythmus kommen würde dann bedeuten, dass man aus dem Takt kommt, und das Vergnügen in eine Disharmonie übergeht. Schwer immer dann, wen man sich einem Tagtraum auf der Schaukel hingegeben hat. Schaukeln hat immer etwas mit Gleichklang zu tun mit Regelmäßigkeit und auch mit Träumen.
Ganz anders als das Spielen beispielsweise in einem Sandkasten. Die hat sicher sehr wohl etwas mit Träumen und relativen Vorstellungsvermögen zu tun, letztlich aber ist es ein konstruktiver Vorgang. Ein konstruktiver Vorgang deswegen, weil man etwas baut, konstruiert. Und wenn es nur einfach Sandkuchen in niedlichen und bunten Formen sind. Das Bauen alleine im Sandkasten macht den Sandkasten zu einem Spielgerät, das jeden, der sich mit ihm beschäftigt, mit ihm spielt, in dreidimensionalen Ansichten denken muss, bzw. seine Vorstellungen dahin gehend verändern sollte.
Im Rhythmus der Schaukelbewegung, im Rhythmus des bauchen im Sandkasten. Hier haben Kinder die Chance ihre Kreativität auszuleben und mit sich und ihrer Umgebung in Einklang zu kommen. Zusätzlich lernen sie durch das Spielen mit anderen Soziales verhalten.