LoFi, Low Fidelity - Begriff aus der Musik
LoFi, Low Fidelity als Antonym zu HiFi (High Fidelity) gebrauchter Begriff für Studiogeräte und elektronische Musikinstrumente, die nicht mehr dem aktuellen technischen Entwicklungsstand entsprechen. Der Einsatz von veraltetem (historischem) Equipment ist nicht unbedingt eine Folge mangelnder Investitionsmittel, sondern oft auch einer Klangästhetik geschuldet, die entweder retrospektiv ist oder bewusst gegen Normen verstoßen will. Z. B. kommt im Bereich des Techno nach wie vor auch das elektronische Instrumentarium der 1970er und 1980er Jahre zum Einsatz (Analogsynthesizer, Drum Computer, Sampler mit 8- oder 12-Bit-Auflösung), und einige Rockbands (z. B. Spock’s Beard) nutzen weiterhin ein Mellotron. Oftmals sind hier an historischen Vorbildern orientierte Klangvorstellungen ausschlaggebend, die untrennbar mit einem bestimmten Instrument (z. B. auch Hammond-Orgel) verbunden sind, die aber mit Hilfe eines modernen Samplers oder Sample Players nur unzureichend bzw. »ehrenrührig« imitiert werden können.
Hip Hop und Rapper aus Berlin!
Im übertragenen Sinne spricht man auch von LoFi-Sound, wenn das gesamte Klangbild einer Produktion bewusst schmutzig und »antiquiert« bzw. historisierend wirkt.
Wenn Ihr mal einen echt coolen Rapper aus Berlin sehen und hören wollt, dann einfach mal auf meiner Seite vorsurfen. Hier gibt’s auch Infos über andere bekannte Berliner Rapper wie Bushido oder Kool Savas