Begriffe aus dem Bereich der Filmindustrie sind zum Beispiel: Farbbalken, Waveformmonitor oder auch HDTV und FBAS-Signal. Wer nun der Meinung ist, diese Begriffe muss man nicht unbedingt kennen, um einen Film machen zu wollen, der irrt sich. Nur weil die Camcorder qualitativ gute Bilder liefern und man den Film mit einigen Klicks zurechtgeschnitten hat, lohnt es sich dennoch einiges darüber zu wissen, denn auf die Technik ist nicht immer Verlass. Wenn es jedoch darum geht, dass die Farben und auch die Helligkeit einiger Szenen geändert werden müssen, wird man feststellen, dass dies das Signal ändert. Wenn man diese Veränderung richtig deuten und einschätzen will, muss man natürlich Ahnung haben und sich etwas auskennen, sonst kann man den Film ganz schnell unbrauchbar machen.
Wenn man zudem noch die technischen Probleme kennt, die auftreten können, kann man schnell eingreifen oder sogar Fehler bei der Übertragung der Daten verhindern.
Im Handel gibt es etliche Fachbücher, die Grundlagen für das Erstellen und Bearbeiten von Videos vermitteln aber auch die Videotechnik dabei mit einbeziehen, wie die verschiedenen Signale etc. Manche Bücher sind dabei sehr kompliziert aufgebaut und mathematische Formeln können dem Hobbyfilmer jegliches Vergnügen nehmen. Man sollte also genau schauen, für welches Buch man sich entscheidet. Hilfreich ist es auf jeden Fall, denn gute Filme müssen geplant werden. Um Planen zu können, benötigt man schon eine solide Basis von einigem Fachwissen, selbst wenn es nur im Hobbybereich ist, denn gerade das zusätzliche Wissen, welches man sich durch Fachliteratur aneignet, kann aus dem langweiligen Filmchen mit Hilfe dramaturgische Effekte einen tollen „Hingucker“ machen.