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Posted (Trimmel) in Versicherungen on Oktober-18-2007

In Zeiten immer geringer werdender staatlicher Leistungen stellt sich für immer mehr Bundesbürger die Frage nach einer weiter gehenden privaten Vorsorge.
Eine Möglichkeit, sich für den Krankheitsfall besser abzusichern, stellt die private Krankenversicherung dar. Für Arbeitnehmer ist diese Option jedoch erst ab einem Jahreseinkommen von 42750€ möglich.
Es besteht aber die Möglichkeit, die gesetzliche Krankenversicherung um eine private Zusatzversicherung zu erweitern. Die Leistungen entsprechen dann einer privaten Krankenversicherung.


Eine private Krankenversicherung bietet im Falle der Krankheit umfangreichere Leistungen als der übliche gesetzliche Schutz. Auch fallen weniger Zuzahlungen zu Medikamenten an, wie es heute bei der gesetzlichen Krankenversicherung vielfach der Fall ist.
Ein weiteres Standbein der privaten Vorsorge betrifft diejenigen, deren einkommen für andere, das heisst für Familienmitglieder, existenziell ist: Die Lebensversicherung. Diese zahlt, wenn der Versicherungsnehmer stirbt. Mit dem Geld sollen dann die Angehörigen ihr Auskommen finanzieren. Der Abschluss einer Lebensversicherung ist also insbesondere für Alleinverdiener sehr wichtig.
Man kann unterscheiden zwischen einer Risikolebensversicherung und einer Kapitallebensversicherung. Bei letzterer wird zusätzlich zur Absicherung des Sterbefalls noch ein Kapitalstock angespart, der dann bei Fälligkeit zur Verfügung steht.
Bei der Risikolebensversicherung wird nur der Todesfall abgesichert, was natürlich zu deutlich geringeren Beiträgen führt.
Kapitallebensversicherungen sind eine zwar nicht hoch rentierliche, aber sehr sichere Geldanlage. In den letzten Jahren hat sich in Deutschland ein Zweitmarkt für Lebensversicherungen etabliert, der es ermöglicht, Policen während der Laufzeit zu verkaufen und dafür mehr zu erlösen als den oft geringen Rückkaufswert, den die Bank oder Versicherung bezahlt.


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