Sep
21
Posted (Ed) in Geschenke, Gesellschaft, Allgemein on September-21-2007

Sicherlich werden viele Kinder sagen: Die Geschenke sind das Salz in der Suppe beim Weihnachtsfest. Das ist eine sehr verständliche Ansicht. Aber auch ein Kind wird älter und versteht mehr von der eigentlichen Botschaft von Weihnachten. Wenn wir Heiligabend wieder unter dem Christbaum sitzen und Weihnachtsmusik hören oder christliche Gedichte vorlesen, dann steht bei vielen noch die Krippe mit im Zimmer. Sie zeigt Maria und Josef, einen Stall, dazu ein paar Tiere wie Kühe oder Schafe und natürlich das Jesuskind. Es ist sein Geburtstag. Dass dieses Kind einmal als Sohn Gottes auf dieser Erde wandeln würde, hätte damals wohl niemand geahnt. Und doch zeigte Jesus schon als 12-jähriger, dass er anders war als seine Altergenossen. Wie wir in der Bibel erfahren, fiel er damals schon durch seine Weisheit und Verständigkeit auf. Doch irgendwann merkten einige Menschen, dass Jesus ihnen mit seiner Botschaft unbequem werden konnte. Gerade die Pharisäer stießen sich an Gottes Sohn, zu sehr prangerte er diese wegen deren Gesetzlichkeit an, eine Gesetzlichkeit ohne den Geist Gottes. Denn kein Mensch kann aus Gesetzlichkeit errettet werden, sondern allein aus Gnade Gottes heraus. Deswegen ist Jesus ja in diese Welt gekommen, um diejenigen zu retten, die Jesus als ihren Herrn und Heiland im Glauben annehmen.

Weihnachten ist also der Auftakt einer viel größeren Geschichte. Sie endete letztlich am Kreuz, woran wir an Ostern denken. Doch ohne die Geburt, ohne Weihnachten, wäre Ostern nicht möglich gewesen. Da ist jemand geboren worden, allein um unschuldig am Kreuz zu sterben. Das ist der Liebeserweis Gottes. Daran sollten wir bei all dem Rummel um das Fest denken.


Comments are closed.