Schon immer sahen sich Dichter und Autoren dazu inspiriert ihren christlichen Glauben auch in Worte zu kleiden und darüber zu schreiben. Die Bibel selbst ist nach wie vor das Buch der Bücher und der weltweite Bestseller schlechthin. In ihr enthalten sind insgesamt 66 Bücher, die von mehr als 40 verschiedenen Autoren, inspiriert durch den Heiligen Geist, aufgeschrieben wurden.
Neben diesem Klassiker der Weltliteratur gibt es natürlich viele weitere Formen der christlichen Literatur. Im Kommen sind im Internetzeitalter christliche Artikel, die in Verzeichnissen oder Blogs verewigt werden. Denn es ist nicht zu übersehen: das gedruckte Buch ist gegenüber dem Internet ein wenig ins Hintertreffen geraten, zumindest in der etwas jüngeren Generation. Aber es ist keineswegs ausgestorben! Ganz aus unserem alltäglichen verschwinden wird es wohl nie. Denn auch in modernen Zeiten wird es immer Menschen geben, die ein gedrucktes Buch allem anderen vorziehen. Gerade auf dem christlichen Sektor gibt es eine reichhaltige Auswahl. Spezialisierte Verlage wie Gerth oder Haenssler haben sich auf den Bedarf an christlicher Literatur spezialisiert. Es gibt Gedichtbände, Ratgeber, Bücher zur Bibelauslegung, Liederbücher, aber auch spannende Romane und Geschichten.
Die christliche Schriftstellerei hat dabei eine lange Tradition. Bevor der Buchdruck erfunden wurde, benutze man zum Schreiben in der Regel Pergament. Als dann die Buchdruckkunst vorhanden war, konnten auch größere Auflagen gedruckt werden. Eines der ersten auf diese Weise gedruckten Bücher war die berühmte Gutenberg Bibel. Später haben berühmte Dichter wie Goethe ihren Glauben in Worte gekleidet und aufgeschrieben. Und so ist diese Form der Literatur ein traditioneller Bestandteil unseres abendländischen Kulturlebens geworden und geblieben.