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Posted (Celso Cardozo) in Allgemein on August-22-2007

Absinth, von vielen verteufelt, von vielen hoch geachtet. Diese Bitterspirituose die in einer kleinen Waschküche in der französisch sprechenden Schweiz quasi das Licht der Welt erblickt hat, erfreut sich wieder größerer Beleibtheit. Und die Zahl der Konsumenten, derer, die die besondere Wirkung von Absinthe, und auch die Heilwirkung der darin enthaltenen Heilkräuter zu schätzen wissen, wächst ständig. Dennoch wird Absinthe nie wieder einen so großen Status haben wie es die Spirituose einmal hatte. Sie wird ein Kultgetränk bleiben, sicher für immer und ewig, jedoch nicht mehr in diesen Mengen und von so einer breiten Masse der Bevölkerung in so vielen verschiedenen Ländern konsumiert werden. Jedoch ist dies eigentlich nicht zum Nachteil von Absinth, denn man darf nicht vergessen, dass, trotz aller zusätzlichen Kräfte die in der Spirituose stecken, Absinthe ein alkoholisches Getränk ist, und Alkohol ist nun mal die Volksdroge Nummer eins.

Die Waschküche zweier Schwestern, die das Originalrezept von Absinthe kreierten, stand in der französisch sprechenden Schweiz, genauer im heutigen Kanton Jura. Kein geringerer als Henri Louis Pernod bekam dieses Rezept durch enge Familienbande in die Hände und gründete bald darauf die erste Fabrik zur Absinthe - Herstellung. Im Jahre 1997 wurde dann mit der Produktion begonnen und bald darauf entstanden sowohl in der Schweiz, als auch in Frankreich mehrere Unternehmen die dieser ersten Absinthe – Fabrik Konkurrenz machten.

Man schrieb das Jahr 1850 als die ersten Stimmen gegen den Absinthgenuss laut wurden, abhängige Alkoholiker, die vorwiegend Absinthe tranken, und man nannte diese Abhängigkeit den Absinthismus. Die Hetzjagd begann und Absinthe wurde im 20. Jahrhundert verboten. Jedoch heute kann man wieder unbekümmert Absinth kaufen, denn es ist wieder erlaubt.


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